GPSies Blog - News for Vagabonds

Layar für GPSies und Erfahrungsbericht Server4You · 17 April 2010 von Klaus Bechtold

Augmented Reality, zu deutsch “Erweiterte Realität”, gibt es jetzt endlich auch für GPSies! Dank des Engagements von Hans aus Holland, der für Openhanced die Anbindung der Strecken-Startpunkte an Layar entwickelt hat.

Hier sein Artikel zusammen mit einem Interview mit mir (engl.): A Layar to show leisure/sports activities and an interview with GPSies.com owner.

Augmented Reality, was ist denn das schon wieder?

Eine Art “Realitätserweiterung”. Das gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre, aber so richtig in Mode ist es erst seit kurzem gekommen. Mit Layar, einer Software für iPhones und Android Smartphones kann man das heute schon mal ein wenig ausprobieren. Die Kamera des Handys zeigt das aktuelle “live”-Bild auf dem Bildschirm an. Dort werden die “Layars”, also so eine Art Informationsebene drauf projiziert. Das geht am besten mit den Smartphones, die einen Kompass, GPS und einen Bewegungssensor mit an Board haben. Und hier kommen eben jetzt auch neben Wikipedia Artikeln, Twitter-Nachrichten oder Hotels, nun die Startpunkte der GPSies Strecken.

Danke Hans! Ganz großes Kino!

Frust ablassen: Erfahrungen mit dem Web-Hoster Server4you

Sorry, das hat jetzt nichts mit GPSies zu tun. Naja, irgendwie schon, denn irgendwo müssen die GPSies-Sachen ja laufen. Ich bin gerade ein wenig gefrustet und muss auch mal ein bisschen Dampf ablassen, die Rache des kleinen Mannes ;-).

Ich habe einen Server bei Server4You, nur einen kleinen Root-Server, der meine Mails versendet, dieses Blog hier hostet und die Daten von GPSies sichert. Das ist alles, GPSies läuft selbst bei einem professionellen Hoster.

Mitte letzter Woche musste ich mal wieder ein Linux Update machen. Das mache ich so etwa alle 4-8 Wochen. Bei diesem Update wurde ein neues OpenSSL Modul installiert, das sich leider nicht mit der Administrationsoberfläche von Plesk vertragen hat. Plesk benötige ich, um schnell mal eine neue E-Mail-Adresse oder eine Subdomain einzurichten. Kurzum, Plesk war jetzt kaputt und lies sich nicht mehr starten. Also fragte ich beim Support von Server4You an. Alles klar, das Problem ist bekannt (warum sagen die mir das nicht vorher???), ich solle die alte Version wieder einspielen. Der Support-Mitarbeiter sendete mit dazu zwei Linux-Befehlszeilen von Dateien auf dem Server4You-Server, die ich ausführen sollte. Ich war froh, dass ich so schnell eine Lösung bekam und führte die Befehle sofort und über die Zwischenablage eingefügt aus.

Peng – das war’s – der Server war damit hin, denn der Mitarbeiter schickte mir die Anweisungen zu einer anderen Server-Version. Meine Mails wurden nicht mehr versendet und ich konnte auch keine Mails mehr empfangen. Das Blog war tot und auch das Backup konnte nicht mehr durchgeführt werden.

In diesen Fällen zeigt sich, ob eine Firma geeignet ist oder nicht. Leider weiß man das erst hinterher. Ich rief eine Support-Nummer an und wurde sofort beschuldigt, ein lausiger Admin zu sein, der seine Kiste selbst “geschrottet” hat. Meine Argumente, dass ich die Anweisungen vom Server4You-Support selbst bekommen hatte, zählten nicht – ich wäre jetzt verantwortlich dafür.

Unglaublicher Vorfall, ich war wie vor den Kopf gestoßen. Ich will das jetzt nicht weiter breittreten, aber letztendlich muss ich 70 EUR für eine Notfall-Reparatur bezahlen, die Verwaltungssoftware ist kaputt und mein Mail-Server immer noch im Nirwana. Gut, ich könnte die Zahlung verweigern und mir eine Anwalt nehmen, aber ich habe überhaupt keine Zeit, dem nachzugehen. Den Mail-Server habe ich mittlerweile komplett zu Google umgezogen, das ist jetzt nicht mehr so kritisch. Aber ich bin stocksauer auf Server4You und das sollen die auch merken – nie wieder. Meine Kündigung ging eben auch raus. Schluß – aus – basta – nervt, Twitter-Sprache: #fail ;-)


  1. Android    4. Mai 2010, 15:05    #

    Hallo,
    mit Mailserver zu Google umgezogen meinst du Google Apps, nicht wahr? Den Schritt habe ich auch vorgenommen und mich meines Mailservers befreit. Die Last auf dem Server ist dadurch spürbar zurückgegangen. Btw: Nice Blog und danke für den Hinweis mit deinem Hoster. Dieser stand nämlich bei mir auch in der engeren Auswahl.









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