GPSies Blog - News for Vagabonds

Abstieg vom Pico del Teide, dem höchsten Berg Spaniens - ein Familienausflug · 1 November 14 von Klaus Bechtold

Auch ein GPSies benötigt mal ein paar Tage Erholung von den Millionen Strecken. Und erst recht die Familie. Im diesjährigen Herbsturlaub packten wir die Badehose und die Wanderschuhe ein und flogen nach Teneriffa.

Unsere “home base” war das Wanderhotel Luz del Mar im Nordwesten der Insel, das von den Berghängen des Teno-Gebirges umgeben und ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Das Besondere am Nordwesten ist die Abgeschiedenheit vom Massentourismus, der sich im Süden der Insel austobt – darauf hatte ich überhaupt keine Lust.

Meine beiden Kindern wollte ich das Wandern schmackhaft machen. Meine Tochter (12 J.) bekommt schon beim Hören des “W”-Wortes Pickel. Was tun? Ja genau, eine spektakuläre Wanderung muss her. Teneriffa ist ja eigentlich der Inbegriff dafür. Wo sonst in der Welt findet man auf engsten Raum so unterschiedliche Klimazonen und atemberaubende Landschaften? Ein Blick nach oben inspirierte mich, um den höchsten Berg Spaniens als Ziel auszuwählen: den Pico del Teide (3.718 m).

Frage an die Familie: Aufstieg oder Abstieg? Abstieg – na klaro! Klingt entspannter (ist es aber nicht). Mit einer Seilbahn fuhren wir auf 3.555 Meter über Null. Bis zum Gipfel kamen wir leider nicht, denn dazu benötigt man eine Sondergenehmigung, die man monatelang im Voraus beantragt haben muss. Nichtsdestoweniger sind 3.555 Meter ja auch schon ziemlich hoch.

Die Strecke war schnell erstellt. Ein Blick in die Streckendatenbank von GPSies und schwups hatte ich eine Strecke geplant: Teide Abstieg.


Strecke mit Abkürzung, nicht zum Nachwandern geeignet

Den Kindern wurde nun bewusst, dass ich die Seilbahn ohne Rückfahrt gebucht hatte. Das Gejammer war groß und die Argumentationskünste der beiden fast schon überzeugend. Nun ja, ich musste zugeben, dass es da oben mit 5 Grad Celsius im Vergleich zu den 30 Grad da unten schon etwas ungemütlich war, zumal da oben richtig Wind ist. Trotzdem sind die Landschaft und die Aussicht überwältigend. Um auch einen Blick auf den Nachbarkrater Pico Viejo zu werfen, starteten wir die Wanderung um den den Berg links herum, also entgegen des geplanten Abstiegs. Unterwegs dorthin entdeckten wir zur Bergseite eine schwefelfarbige Stelle, an der heiße Luft entwich.

Soweit so gut. Wir begannen mit dem Abstieg. Ein Mitarbeiter der Seilbahn rief mich zurück, als wir auf dem Sendero 7 nach unten starten wollten. Die Kinder schöpften Hoffnung. Der Mitarbeiter wollte nur sicher gehen, ob wir uns der Anstrengung bewusst sind. Der Weg besteht aus unbehauenen Steinen, die man am besten hüpfend erreicht. Die Richtung war klar: nach unten. Als es unterwegs noch zu schneien anfing, konnte man eigentlich von Stimmung nicht mehr sprechen. Außer bei mir und bei meiner Frau war jegliches Lächeln von den Gesichtern verschwunden.

Nun begannen die Probleme mit der Höhe. Ich dachte zuerst an Meuterei und Simulation, aber auch meine Frau kämpfte mit Übelkeit. Es wurde immer schlimmer und etwa 300 Höhenmeter tiefer erreichten wir die Schutzhütte Refugio de Altavista (3.260 Meter). Nach kurzem Aufwärmen in der Hütte folgten unzählige Serpentinen, ein lang gestrecktes Ginsterfeld und endlich – man sah es schon von weitem: eine Hangverflachung mit riesigen, runden Felsblöcken, die Estancia de los Ingleses. Ein herrliches Plätzchen zum Ausruhen mit Blick auf die Teide-Eier, die sich nur noch ein paar hundert Meter unter uns befanden.

Die Höhenkrankheit insbesondere bei meiner Tochter wurde immer stärker. Immerhin waren wir noch auf ca. 3.000 Meter. Ich begann, einen Plan B auszuarbeiten, um schnellstmöglich wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen. Das doofe war, dass es eigentlich keinen gab. Eigentlich, denn ich entdeckte auf OpenStreetMap einen “Sendero El Ilegal”. Man muss kein Spanisch können, um diesen Namen zu deuten.

Das Wort Abkürzung bewirkte auch bei meinem Sohn (15 J.) eine merkliche Aufmunterung und Hoffnung, auf ein schnelles Ende. Einmal ausgesprochen, gab es kein zurück mehr. Meine “für und wieder”-Bedenken wurden überhört und wir mussten einfach diesen Weg gehen.

Am Anfang war auch dieser Weg atemberaubend. Er sah eigentlich gar nicht so anders aus als die normalen Wege und man konnte ihn eigentlich nicht von ihnen unterscheiden – dafür war er zu ausgetreten. Kein Schild wies darauf hin, dass es sich hier um “keinen” Weg handelt. Dennoch hatte ich ein ungutes Gefühl. Wir mussten ja noch eine Distanz von 1.500 Metern Luftlinie zurücklegen und hatten noch 500 Höhenmeter abwärts zu bewältigen. Meine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr und der Weg ging direkt nach unten. Eigentlich war es kein Weg mehr, denn jeder Schritt musste geklettert werden. Es gab kaum mal ein Wegstück, das normal begangen werden konnte und meine größte Sorge war, dass sich jemand verletzt. Um umzukehren waren wir schon zu weit fortgeschritten und eine Alternative war nicht in Sicht. Also Augen zu und durch…

Geschafft – wir hatten den Weg ohne Verletzungen überstanden. Die Wanderung war eine Erfahrung für alle Beteiligten. Ich habe mir überlegt, ob man die Abkürzung “Sendero El Ilegal” zur Talstation der Seilbahn nicht besser aus OpenStreetMap entfernen sollte, sodass keiner auf die Idee kommt, diesen Weg zu gehen. Er macht wirklich keinen Spaß und ist zudem sehr gefährlich.

Meinen Kindern hat die Wanderung dennoch Spaß gemacht, denn das hat mein Sohn später am Pool zugegeben. Es ist ein Unterschied, ob man in Youtube oder im Fernsehen Filme darüber sieht oder man selbst dabei ist. Ich denke, dass die beiden unser kleines Abenteuer niemals vergessen werden.


           Erholung am Hotelpool Luz del Mar

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfehle ich, die geführten Wanderungen vom Hotel Luz del Mar ausgehend mit Wikinger Reisen zu buchen. Diese sind professionell vorbereitet und werden von erfahrenen Wanderführern geleitet.

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Ankündigung: GPSies für Android überarbeitet · 7 Oktober 14 von Klaus Bechtold

Als ich im Jahr 2008 die GPSies App für Android entwickelte, hatten die meisten von euch noch ein Handy in der Tasche und dachten, Android sei ein Nasenspray oder zumindest der Bruder von R2D2. Mittlerweile kennt jeder Android und die meisten von euch nutzen das Betriebssystem im Smartphone.

Ich gebe zu, die alte Android Version von GPSies ist schwer zu bedienen und auch der Funktionsumfang hält sich in Grenzen, denn man kann nur Strecken suchen und anschauen. Ich hatte mir damals den Kopf darüber zerbrochen und versucht, die Handhabung so einfach wie möglich zu halten. Doch ich hatte keinerlei Erfahrung in diesem Bereich. Wie auch, denn das Genre App-Entwicklung für Android war vor 6 Jahren wirklich für alle “Neuland”.

Letztes Jahr beschloss ich, meine Android Kenntnisse aufzufrischen. Ich besuchte einen Android Workshop auf der MobileTechCon in Berlin, der von open knowledge aus Oldenburg geleitet wurde. Den Vortrag hielt Lars Röwekamp, der sich im Pausengespräch als begeisterter Radfahrer und Läufer entpuppte. Wir kamen so rein zufällig ;-) auf GPSies zu sprechen und er bot mir an, dass open knowledge die Entwicklung der neuen Android App übernehmen könnte.


Als dann noch Torsten Mohrbach, ein Freund, von Berlin nach Oldenburg umzog und ausgerechnet als Projektleiter und Scrum-Coach bei open knowledge eine Anstellung annahm, nahm das Projekt Form an.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat FALKE Ergonomic Sport System die Patentschaft für die Entwicklung von GPSies+ für iPhone übernommen. Da die iPhone App ein großer Erfolg wurde und mittlerweile die Android Smartphones an Bedeutung und Verbreitung zugenommen haben, sprach mich die Marketingabteilung von FALKE Anfang 2014 auf die Weiterentwicklung der Android Version an. Deren Initiative zusammen mit der Übernahme des Großteils der Kosten ist es zu verdanken, dass ich diesen Artikel schreiben darf – an dieser Stelle: herzlichen Dank!

Alles passte. Ich vermittelte zwischen FALKE und open knowledge und wir trafen uns Anfang 2014 in Schmallenberg (Sauerland), dem Firmensitz von FALKE. Wir wurden uns einig und open knowledge schloss sich als Sponsor mit dem Versprechen an, das Projekt zum Selbstkostenpreis zu realisieren.

Ihr glaubt gar nicht, wie viel Zeit so eine App Entwicklung verschlingt. Die Mitarbeiter von open knowledge sind Profis und bestanden auf einem professionellem Design, das dann von dem Berliner Designer Björn Hansen realisiert wurde. Weiterhin war eine schlüssige Benutzerführung wichtig, deren Basis ich zusammen mit Markus Dölle (UX und Konzeption) in unzähligen Abendstunden im Café Butter (Prenzlauer Berg, Berlin) erarbeitet habe. Während der Entwicklung wurde diese Aufgabe jedoch immer mehr von open knowledge übernommen. Vielen Dank auch an Max Hentschel, der bei dieser Gelegenheit gleich mal alle Aktivitäten-Icons von GPSies überarbeitet hat.

An dieser Stelle möchte ich noch die Entwickler Pierre Liebsch und Stanislav Babachanov erwähnen, die sich sehr engagiert in die Entwicklung eingebracht haben. Pierre musste oftmals etwas gebremst werden, weil er einfach nicht davon lassen konnte ;-)

Am Ende darf das dann alles noch ausprobiert werden. Nebenbei, bei solchen GPS Apps kann man wenig simulieren – diese Art muss draußen im Freien intensiv getestet werden, damit auf schlechte GPS Bedingungen oder Mobilfunkausfälle eingegangen werden kann.

Die App ist noch nicht im Google Play Store. Sie ist noch “im Ofen” und muss noch ein wenig garen. Voraussichtlich wird sie im Oktober die alte Version ersetzen und automatisch auf euren Smartphones landen – natürlich kostenlos! Da kein Stein auf dem alten blieb, wird sie sich komplett neu anfühlen und ihr werdet nichts wiedererkennen.

Also, was kann die App?

- Strecken suchen und auf der Karte darstellen
- Strecken mit Merkzettel synchronisieren
- Neu: Strecken aufzeichnen und zu GPSies hochladen
- Neu: Live Tracking während der Aufzeichnung
- Neu: Strecken Empfehlungen erhalten
- Neu: Strecken via Social Plugins sharen
- Neu: Darstellung neben Google auch auf Karten von OpenStreetMap
- Neu: Karten-Overlays von Waymarked Trails (Rad und Wandern), Seezeichen von OpenSeaMap und Hillshading von HikeBikeMap.org

Wer will, kann die App schon ausprobieren und sich an unserem GPSies für Android Beta-Test beteiligen.

P.S.: ich lese jetzt schon eure die Kommentare mit Rufen nach Navigation und Offline-Maps. Bitte habt Geduld – diese Version ist eine gute Basis und ist ausbaufähig. Das hängt in erster Linie auch von der Finanzierung ab und wir diskutieren Modelle, wie wir den Knoten lösen können – stay tuned!

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GPSies zur Zeit ohne Werbung? · 2 Juli 14 von Klaus Bechtold

Der eine oder andere wird sich wundern, dass bei GPSies zur Zeit etwas fehlt. Hm, was ist es nur? Das Layout? Eine andere Schriftart? Andere Farben? Alles falsch! GPSies läuft zur Zeit ohne Werbung!

Allerdings ist das nicht freiwillig, denn die Aufsicht von Google-Adsense hat GPSies gesperrt. Was alle nicht wissen ist, dass ich unbedingt die Einnahmen der Werbung benötige, um den Betrieb zu finanzieren. Ich weiß, das ist nicht so interessant ;-) aber die Serverfarm (mittlerweile 10 Server) und der Admin wollen ja auch bezahlt werden. Ich kann euch zwar meine Freizeit schenken (GPSies ist nur mein Hobby usw.), aber auch ich stoße an meine Grenzen (Server und Dienstleistungen gibt es nicht überall umsonst).

Also, was ist passiert? Es liegt an anstößigen Benutzerbildern. Google hat zwei Benutzerbilder angemeckert, dass sie gegen deren Richtlinien verstoßen. Ich habe natürlich innerhalb von Minuten reagiert und die Benutzerbilder gesperrt. Sie zeigten Bilder von Frauen (rückseitig), die ihren Po zeigten. Sie waren nicht unbekleidet, aber doch in gewisser Weise anzüglich. Ich will jetzt keine Partei ergreifen und keinen Kommentar dazu abgeben, aber man merkt deutlich, dass Google ein amerikanisches Unternehmen ist. Ich traue mich aber nicht, euch diese beiden Bilder zu zeigen.

Jedenfalls habe ich reagiert und sofort alle Benutzerbilder deaktiviert. Über Nacht habe ich ein Freigabesystem entwickelt, das mir jetzt alle Benutzerbilder zur Durchsicht anzeigt. Jetzt geht es erst mal darum, eure Bilder freizugeben. Dass wird noch ein paar Tage dauern, dafür bitte ich um euer Verständnis. Zum Glück konnte ich meine beiden Kinder zur Aufbesserung ihres Taschengeldes dafür begeistern. In Zukunft müssen alle Benutzerbilder nach dem Hochladen (auch dem erneuten) immer von mir freigegeben werden.

Ich hoffe, dass Google die Werbung bald wieder anschaltet und GPSies wieder auf Sendung geht. Das kann meine Haushaltskasse nur ein paar Tage durchstehen ;-)

So, und jetzt wisst ihr Bescheid! Geniest noch ein paar Tage Werbebefreiung – viel Spaß damit!

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Update iPhone GPSies+ · 14 Juni 14 von Klaus Bechtold

Endlich! Das Update Version 2.5 ist im Store! Die Entwicklung hat sich etwas hingezogen, doch jetzt sind wir sehr stolz, dass wir das Release endlich geschafft haben.

Es hat sich viel getan, vor allen Dingen “unter der Motorhaube”, einiges auch an der Oberfläche. Hier die neuen Funktionen der Version 2.5 im Überblick:

- Unterstützung von iOS 6 und 7 (optimiert auf Bildschirmgrößen)
- Optimierung der Akkulaufzeit
- Intelligentere Streckenaufzeichnung
- Satellitenkarte powered by Nokia.HERE
- App-Design auf iOS 7 Look&Feel gehoben
- Zoom-Buttons für die Bedienung der App mit einer Hand
- neue Online-Hilfe mit FAQ

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich bei dem Entwickler Kai Widmann und dem Projektleiter Florian Clauss der Berliner Internetagentur mediaworx berlin AG bedanken. Und natürlich bei FALKE Ergonomic Sport System, ohne deren Sponsoring diese App nicht möglich wäre.

Jetzt spreche ich es doch an: eigentlich wollte ich Offline-Maps anbieten. Die Funktion ist auch im Update eingebaut, ist jedoch per Schalter deaktiviert. Der Hintergrund der Deaktivierung ist, dass die Aufbereitung der Offline Maps und alles was dazugehört (ständiges Erzeugen der Kartenkacheln, Bereitstellen des Servers, Problematik mit großen Datenmengen, Verwaltung auf dem Gerät, Wartung, Support, …) zu aufwändig ist und ich es zeitlich und finanziell nicht hin bekomme. Jetzt lese ich schon eure Kommentare: ich zahle dafür auch z.B. 5-10 EUR für einen In-App-Kauf. Ich sage euch, das reicht bei weitem nicht. Das Thema ist für die derzeitige GPSies.com Konstellation eine Nummer zu groß. Ich möchte jedoch nicht ausschließen, dass es doch mal Offline-Maps geben wird, aber zur Zeit geht es leider nicht.

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Alpha-Version: Live Tracking mit GPSies und Backitude (Android) · 8 März 14 von Klaus Bechtold

Oh je, jetzt handle ich mir bestimmt viel Diskussionen (mangelnder Datenschutz, fehlende Anleitungen, nur in Englisch, noch nicht mit iPhone möglich) ein. Ich weiß das und mache es trotzdem:

GPSies hat seit ein paar Wochen ein Live Tracking!

Vorbemerkung: diese Version ist noch im Alpha-Stadium. Das bedeutet, dass die Software zwar bereits funktioniert, aber noch sehr ungeschliffen ist, was die Bedienung und den Datenschutz betrifft. Aber wer will und wer es kapiert ;-), der kann einfach mitmachen!

Was braucht man zum Mitmachen?

Zur Zeit können nur Benutzer mit einem Android Smartphone mitspielen. Und das nur mit der kostenlosen Live Tracking App Backitude.


Backitude GPS Location Tracker
Kostenlos: Live Tracking App Backitude

Wie funktioniert es?

Man installiert die Backitude App und überträgt die Einstellungen von GPSies (bitte vorher anmelden). Die Einstellungen sind auf den Benutzer zugeschnitten und enthalten alle Daten. Man muss nur noch den Startknopf betätigen (“Enable Backitude” in der App).

Es wird alle 10 Sekunden ein Punkt aufgezeichnet, der von der Backitude App an den GPSies Server übertragen wird. Die Aufzeichnung ist auf einen geringen Akkuverbrauch optimiert. Auch die Datenmenge, die an den Server übertragen wird, ist sehr gering. Ich brauche für einen Halbmarathon unter 1 MB an Datenvolumen (na klar laufe ich den unter 2 Stunden ;-) ).

Ein Live Tracking ist nach mindestens 6 Stunden Inaktivität automatisch beendet. Die Strecke wird dann automatisch für alle unsichtbar und wandert ins Archiv des Benutzers. Das Archiv kann nur der Benutzer selbst anschauen. Dort ist auch ein Download als GPX Datei möglich. Man kann eine Strecke auch löschen oder vorher schon archivieren. Dann verschwindet die Strecke für die Öffentlichkeit.

Das Live Tracking ist auf Akkulaufzeit optimiert. Das bedeutet, dass die Lokalisierung nicht 100% genau ist. Die Genauigkeit wird in farbigen Kreisen angezeigt. Ein Kreis bedeutet einen Punkt und der Radius beschreibt die Genauigkeit in Metern.

Wozu?

Anwendungsfälle gibt es genug. Damit kann beispielsweise dein Zuhause gebliebener Partner sehen, wann deine Rennradrunde beendet ist. Oder man kann schauen, ob der Wanderreiter sich noch bewegt, oder ob man sich schon Sorgen machen muss. Da auch ein Bezug zu einer Strecke hergestellt werden kann, kann man ganz gut einschätzen, wo sich der Läufer gerade befindet. Es gibt noch viele Ideen in meinem Kopf, die aber in dieser Phase noch nicht veröffentlicht werden. Stay tuned!

Datenschutz?

Keiner! Das ist in der Alpha-Version noch nicht berücksichtigt. Wer etwas dagegen hat, dass seine Position allen Benutzern von GPSies öffentlich gemacht wird, bitte nicht benutzen!

Aber – nach mindestens 6 Stunden Inaktivität ist die Strecke wieder unsichtbar. Man ist also nur zum Zeitpunkt der Aufzeichnung und noch ein paar Stunden danach sichtbar. Es ist natürlich geplant, die Positionen keinem oder nur einem kleinen Personenkreis zugänglich zu machen.

Beschreibung nur in Pidgin English?

Ja, tut mir Leid. Die Beschreibung gibt es bisher nur in “meinen” Englisch. Der Hintergrund ist, dass ich auch die internationalen Freunde von GPSies gleich mit einfangen möchte, sich an dem Aplha-Test zu beteiligen. Später wird natürlich alles übersetzt werden.

Warum kein iPhone? Was ist mit den GPSies Apps?

Weil ich leider noch keine Software gefunden habe, die etwas ähnliches macht. iPhone Entwickler unter euch können jedoch gerne eine App schreiben, um das Live tracking auf GPSies abzubilden. Es ist sehr einfach und es gibt eine Dokumentierte API (bitte bei mir melden). Die nativen GPSies Apps (iPhone und Android) werden diese Funktion später auch bekommen.

Wie kann ich einen Bezug zu einer Strecke herstellen?

Man kann ein Live Tracking auch mit einer Strecke verknüpfen. Dann wird diese transparent auf der Karte dargestellt. Der einfachste Weg geht über “meine Strecken” mit Klick auf “live tracking (with Backitude)”.

Weitere Entwicklungen?

Ständig! Jeden Tag gibt es etwas Neues :-)

Eine Bitte zum Schluss…

Ihr wisst vielleicht, dass GPSies nur meine Hobbyseite ist. Ich habe einen 40h Job als Software-Entwickler und außerdem noch eine Familie. Bitte schimpft nicht zu sehr, wenn das bei euch nicht klappt oder ihr es nicht versteht. Ich habe leider so wenig Zeit, dass ich mit der Entwicklung und Pflege von GPSies schon kaum hinterher komme. Wenn ich dann noch lange Anleitungen schreiben oder Mails beantworten muss, komme ich zu gar nichts mehr. Bitte seid nachsichtig und probiert es erst mal selbst aus. Im GPSies-Support-Forum kann auch darüber diskutiert werden. Ich habe mich trotz der Alpha-Version schon entschieden, damit online zu gehen.

So, have fun! Und begrüßt mit mir den Frühling!

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GPSies Mobile überarbeitet - jetzt responsiv! · 25 Januar 14 von Klaus Bechtold

Jetzt wird es aber mal wieder Zeit. Ihr denkt bestimmt, dass ich mich im Winter ausruhe und auf der faulen Haut liege. Weit gefehlt! Ha! Ich habe eigentlich zwei Neuigkeiten für euch. Heute möchte ich aber nur mal über eine berichten:

Überarbeitung der Seiten für mobile Geräte m.gpsies.com

Der Fachmann wird es gleich entdecken, dahinter steckt das Frontend Framework von Twitter Bootstrap.

Dank der einfach verständlichen Dokumentation und der schon vorhandenen Funktionen, lässt sich innerhalb kürzester Zeit eine bereits bestehende Website überarbeiten. Das Layout ist responsiv und passt sich an alle Begebenheiten eurer Geräte an, egal ob iPhone, Android, Nokia, Blackberry oder die restlichen Zootiere.

Das Ergebnis seht ihr hier:

Bei dieser Gelegenheit habe ich mal ein paar Fehler entdeckt und ausgemerzt. Und zusätzlich habe ich eine neue Fullscreen-Funktion eingesetzt. Die Erkennung der mobilen Geräte erfolgt automatisch. Das Layout wird im Zuge des großen Relaunches von GPSies im Sommer nochmal überarbeitet.

Link zu GPSies für Smartphones

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Streckeneditor: Löschen mehrerer Punkte · 5 Dezember 13 von Klaus Bechtold

Ich muss mal wieder etwas schreiben. Sonst sieht es ja so aus, also ob ich gar nicht mehr an GPSies weiterentwickle. Denn das stimmt absolut nicht – ich verbessere oder entwickle ja fast täglich etwas. Nur sieht man das oft nicht.

Die letzten drei Tage habe ich mich eines Themas angenommen, das ich aufgrund der hohen Komplexität mehrere Jahre vor mir her geschoben habe: das Löschen mehrerer Punkte im Editor.

Problematik

Oft entstehen bei Pausen der GPS-Aufzeichnungen störende “Punktwolken” bzw. Ansammlungen von Koordinaten, die mehr oder weniger an dem selben Ort zu sehen sind. Oder es gibt Strecken, deren Wege nun anders verlaufen sollen. Bisher musste der Benutzer mittels des Streckeneditors in mühsamer Kleinstarbeit alle Punkte einzeln entfernen. Gut, das hat für den einen oder anderen etwas meditatives oder beruhigendes und hinterher hat man das Gefühl, dass man etwas geschafft hat.

Wer möchte, kann sich diese Arbeit nun sparen und mit einer neuen Funktion die überflüssigen Punkte entfernen.

Mehrere Punkte auswählen und löschen

Mehrere Punkte auswählen und löschen im Streckeneditor

Anleitung

Eigentlich selbsterklärend – man muss nur wissen, wie ;-)

  1. öffne die Strecke im Editor
  2. klicke das Häkchen an: “Punkte auswählen und entfernen”
  3. ziehe mit der Maus ein Rechteck (dabei linke Maustaste drücken) um die Punkte auf, die du entfernen möchtest.
  4. bestätige das Löschen

Das sieht mal wieder bestimmt sehr einfach aus, war es aber nicht. Das Hauptproblem war die “Rückgängig”-Funktion, die ja zur Sicherheit alle Punkte ja wiederherstellen muss. Damit habe ich die meiste Zeit verbracht. Apropos, man kann jetzt “nur” noch die letzten 10 Schritte rückgängig machen, das sollte ja auch reichen.

Was gibt es sonst noch Neues?

Bei dieser Gelegenheit möchte ich meinen großen Dank an Peter Karich aussprechen, der das GraphHopper-Routing (siehe unter “Wege folgen”) erheblich optimiert hat. Letzte Woche hatten wir uns zum ersten Mal in Berlin getroffen und persönlich kennengelernt. Zur Erinnerung (siehe auch Blog-Beitrag), das Routing wird auf einem eigenen Server mit 64 GB Hauptspeicher (RAM) berechnet. Ich kann andere Outdoor-Portale nur dazu ermutigen, auch Peters Routing-Engine einzusetzen, das rockt ;-) !

Und sonst?

Ach ja, der Serverausfall vor ein paar Wochen. Puh, das hat mich bestimmt ein bisschen grauer gemacht. Zur Zeit überarbeitet der GPSies-Admin Kai zusammen mit dem Rechenzentrum Inter.Net GmbH aus Berlin die Topologie der 7 Server, um eine bessere Ausfallsicherheit zu erhalten.

Nachruf zu Google Maps

In aller Stille wurde am 19. November 2013 der alte Streckeneditor, der auf Google Maps V2 basierte, zu Grabe getragen. Der Editor hat uns sehr gute Dienste erwiesen, konnte aber aufgrund der Abschaltung der API Version 2 von Google leider nicht mehr weiter existieren. Ruhe sanft – wir werden dich nie vergessen.

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Ablösung Streckeneditor auf Basis Google Maps durch Leaflet · 11 September 13 von Klaus Bechtold

Drei Monate vor dem endgültigen Aus von Google Maps V2 habe ich heute früh den neuen Streckeneditor als Standardeditor bei GPSies freigeschaltet.

Der Hintergrund ist, dass der alte Editor auf der Google Maps API Version 2 basiert und Google diese Technologie am 19. November einstellt. Der alte Editor hat nach 7 Jahren ausgedient… danke Google!

Was ist neu?

An Funktionalität ist nicht viel dazugekommen und auch die Funktionsweise ändert sich kaum. Verbessert wurden die Routingarten (jetzt Auto, Fahrrad und Fuß) und das Setzen der Wegepunkte. Angemeldete Benutzer erhalten neben dem Routing von GraphHopper auch noch weitere Routings zur Auswahl.

Neuer Streckeneditor
Funktionsübersicht neuer Streckeneditor

Einziger Wermutstropfen sind die Satellitenkarten. Die sind bei Google einzigartig. Ich habe zwar einen Ersatz gefunden, aber der kommt an die Google Qualität leider nicht ran.

Und was noch? Strecke als Vorlage erstellen!

Ab sofort kann beim Editor eine beliebige Strecke als Vorlage unterlegt werden. Diese erscheint in der Farbe Magenta. Darauf kann eine Strecke nach gezeichnet werden. Diese Hilfestellung erleichtert das Erstellen einer ähnlichen Strecke, die nur auf Teilen der ursprünglichen beruhen soll:

  1. Wähle eine Strecke als Vorlage aus und zeige sie dir an
  2. Klicke über der Karte auf den Button “Erstellen als Vorlage”
  3. Die Strecke wird als Vorlage in den Editor geladen und in Magenta angezeigt
  4. Erstelle die neue Strecke auf Basis der Vorlage

Warum nicht mehr Google als Basis?

Ja, das ist eine gute Frage. Aber die Antwort ist einfach: GPSies hat zu viele Seitenaufrufe und Google würde trotz der massiven Preisreduzierung um 90% (!) immer noch etwa 2.500 EUR pro Monat kosten. Ich könnte zwar nur den Editor auf der Google Maps API 3 realisieren und somit wahrscheinlich im kostenlosen Bereich bleiben, aber das ist mir zu riskant. Google kann jederzeit die Bedingungen ändern und es könnte passieren, dass GPSies aufgrund der wenigen Einnahmen keinen Editor mehr hätte. Diese Abhängigkeit möchte ich hiermit auflösen.

“heul, schluchs”: ich will aber nicht wechseln…
Der alte Editor ist für eine Übergangszeit von 3 Monaten noch auf GPSies zu erreichen (siehe Button im Streckeneditor rechts oben neben der Karte: “Zurück zum alten Editor”).

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Schnelles Routing mit GraphHopper und OpenStreetMap · 5 September 13 von Klaus Bechtold

Dieser Artikel ist schon längst überfällig, da diese Funktion schon seit einigen Wochen bei GPSies integriert ist: Routing für Auto, Fahrrad und Fußgänger mit GraphHopper

GraphHopper?

Zu deutsch: “Graphhüpfer”. Dahinter steckt ein äußerst effektives und schnelles Routing auf Basis der Daten bzw. Graphen von OpenStreetMap.

Logo GraphHopper
© graphhopper.com

Hintergrund: warum ein neues Routing auf GPSies?

Ich suchte seit des abgekündigten Google Routings (basierend auf V2) immer wieder nach brauchbaren Alternativen, welche ich für GPSies verwenden kann. Ab November 2013 wird das “Wege folgen”, also das Routing auf GPSies nicht mehr funktionieren. Google stellt bald den Dienst der API Version 2 ein und will, dass man nun die Version 3 benutzt. Leider läuft GPSies so gut, dass GPSies diese Benutzung des Google Dienstes zu viel Geld kosten würde. Und da GPSies ja kostenlos ist und auch bleiben soll, habe ich das Geld dann leider auch nicht, um Google zu bezahlen ;-)

Also musste eine Alternative her, die ähnlich schnell Ergebnisse liefern soll und auch im Serverumfeld mit vielen parallelen Anfragen zurechtkommt. Ich suchte wirklich sehr lange, probierte viel aus und wurde endlich fündig: OpenStreetMap Routing mit GraphHopper.

Wer steckt dahinter?

Der Kopf dahinter ist der Software-Entwickler Peter Karich, der sein Baby bzw. die Entwicklung mittlerweile nicht mehr ganz alleine als Opensource-Projekt unter der Apache 2 Lizenz vorantreibt. GraphHopper ist komplett in Java entwickelt und kann als Git/Maven/Eclpise Projekt einfach auch mal zu Hause ausprobiert werden.

Wie funktioniert’s?

Keine Ahnung ;-) – mehr muss ich ja auch nicht wissen. Ich weiß nur, dass die weltweiten OpenStreetMap-Daten zuerst (4-5h) eingelesen bzw. verarbeitet werden. Daraus entsteht eine Art binäres Extrakt (also die Routingdaten), die im Hauptspeicher des Servers gehalten werden (erneuter Start ist schneller, da die Daten bereits aufbereitet sind). Alles ist natürlich einstellbar, man muss ja nicht gleich die ganze Welt einlesen. Auch die Parameter zum Routing lassen sich ändern, z.B. ist sogar ein Routing für Wanderreiter zu Pferd möglich. Ideal ist das Routing auch für mobile Geräte, z.B. Android Smartphones, die auch Offline die Routinginformationen zusammenstellen können.

Die aktuelle Version von GraphHopper ist 0.1, siehe auch den Blogartikel dazu: High Performance and Customizable Routing in Java.

GPSies als Sponsor

Jedes Routing auf GPSies benötigt etwa 15 GB Ram. Da GraphHopper hier Auto, Fahrrad und Fußgänger weltweit unterstützen soll und jedes Genre 15 GB Ram benötigt, braucht man schon einen fetten Server, der richtig performt.

GPSies ist Sponsor des GraphHopper Projekts und hat Peter einen 64 GB Ram Server als Spielwiese spendiert, um den Einsatz in der Produktivumgebung GPSies.com zu testen. Der angenehme Nebeneffekt ist, dass auch das GPSies-Projekt davon profitiert und immer up-to-date ist. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich Peter dazu überreden konnte, GPSies zu unterstützen.

Wie könnt ihr es ausprobieren?

Ganz einfach, wie immer. Melde dich bei GPSies an und rufe den Streckeneditor auf. Direkt rechts neben der Karte befindet sich ein Button: “Teste den neuen Streckeneditor”. Nach dem Klick landest du in dem neuen Editor, der neben GraphHopper auch noch ein paar andere Routings gegenüberstellt. Dann noch das altbekannte “Wege folgen” anklicken und schon kann es losgehen. Die verschiedenen Arten (z.B. Fahrrad) einfach durch anklicken auf das Symbol ändern.

Neuer Streckeneditor
Neuer Streckeneditor mit GraphHopper Routing

Ständige Optimierungen und Verbesserungen

GraphHopper ist noch ein sehr junges Projekt. Das Routing mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß geht manchmal Wege, die ein Mensch nicht gehen bzw. fahren würde. Bitte geht nicht so streng ins Gericht, denn es gibt noch reichlich Platz für Verbesserungen. Auch ich werde mich stärker in dieses Thema einarbeiten und versuchen, die Parameter zu verstehen und zu verbessern.

Spielwiese: alternative Routings auf GPSies ausprobieren

Wie ihr natürlich entdecken werdet, gibt es auf GPSies auch noch weitere Routings, ebenfalls Auto, Fahrrad und Fußgänger. Das ist eigentlich mein Testumfeld bzw. meine Spielwiese. Ich habe mich dazu durch gerungen, sie euch zugänglich zu machen. Aber ich kann nicht versprechen, ob sie beständig in GPSies integriert bleiben können. Der Grund sind lizenzrechtliche Fragen und auch die Auslastungen.

Hier die komplette Auflistung der Routings im neuen GPSies Editor mit Kommentaren:

  1. GraphHopper
    darüber handelt dieser Artikel ;-)

  2. Google Directions API
    ist auf ein tägliches Limit beschränkt. Ebenfalls sehr schnell und quasi der Nachfolger bzw. das ehemalige Routing von GPSies

  3. OpenRouteService
    ist ebenfalls sehr gut, jedoch nur für Europa möglich. Wird von des Geos der Uni Heidelberg betrieben und darf nicht zu stark beansprucht werden, da die Server nicht auf Last ausgelegt sind. Bei GPSies haben sie erst mal ein Auge zugedrückt ;-) – danke!

  4. Cloudmade
    ist ein kommerzielles Produkt, das ich wahrscheinlich schnell herausnehmen muss. Grund sind die starken Limitierungen (nur 10.000 Transaktionen pro Monat), die die (Be-)Nutzung einschränken. Ist sehr langsam und auf europäischen Servern zur Zeit eigentlich nicht produktiv einsetzbar.

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Cuesheets reloaded - Abbiegehinweise 2. Teil · 24 August 13 von Klaus Bechtold

Ich habe ja versprochen, das Thema nochmal aufzugreifen und zu verbessern. Nach der vielen positiven Resonanz vieler Blogs und Websites, wie z.B. von Thomas Froitzheim oder vom Da Bodensee Radler nahm ich in den letzten Tagen nochmal Fahrt auf und erweiterte die Handhabung um einige Funktionen.

Optimierung auf Gesamtstrecke

Viele GPS Geräte, wie z.B. der o-Synce oder einige Garmin Gerät erlauben nur maximal 100 Wegepunkte bzw. Abbiegehinweise. Bei Strecken über 20 km war schnell das Limit erreicht und die Geräte nahmen entweder die Strecke nicht an oder es wurden nur die ersten 100 Hinweise angezeigt. Ab sofort errechnet GPSies die besten Hinweise auf der Gesamtstrecke, egal wie lange die Strecke ist. Dazu kann noch jeder Benutzer vor dem Download entscheiden, wieviele Punkte enthalten sein sollen.

Abbiegehinweise
Anzahl der Abbiegehinweise vor dem Download einstellen

Bearbeitung im Editor

Die Abbiegehinweise können jetzt direkt im Editor angezeigt und bearbeitet werden.

  1. Öffne den Streckeneditor
  2. Optional: klicke auf “Teste den neuen Streckeneditor” (siehe Tipp weiter unten)
  3. Öffne den Editor mit einer neuen oder bestehenden Strecke
  4. Klicke im Feld “Abbiegehinweise hinzufügen” die Anzahl der gewünschten Abbiegehinweise an
  5. Die Strecke wird neu geladen und zeigt die Hinweise an

Abbiegehinweise
Abbiegehinweise, visualisiert im neuen Editor

Neu ist auch, dass ab jetzt auch die Anzahl der Waypoints angezeigt wird (siehe graues Feld auf Karte, z.B. 14 WPT). Das hilft bei der Auswahl und man sieht auf den ersten Blick, wie viele Hinweise man noch einsetzen darf.

Herumspielen möglich, probiere einfach die Vorschläge aus und passe sie ggf. an deine Vorstellungen an. Die Hinweise können auch wieder alle entfernt werden.

Abbiegehinweise
Zum neuen Editor

Tipp: benutze den neuen Editor! Google stellt ab dem 19. November 2013 die Google Maps V2 ein und dann wird dieser Editor den alten ablösen. Die Bearbeitung der Wegepunkte und das Routing wurden hier stark verbessert.

Garmin Forerunner und Edge

Eine Sache fehlt noch: Garmin warnt leider nicht rechtzeitig vor den Hinweisen. Sie kommen sehr plötzlich und wenn man mit dem Rennrad fährt, dann schafft man kaum noch die Kurve ;-) Ich überlege noch, ob ich nicht einfach in das CRS/TCX Format ca. 50 Meter vor der Abbiegung einen weiteren Wegepunkt “Achtung” einwebe.

Der Nachteil dabei ist jedoch, dass auch das “Achtung” als Warnung vor einer Abbiegung ebenfalls ein Wegepunkt ist sich somit die mögliche Gesamtanzahl reduziert bzw. halbiert.

Was mich beim Garmin zudem demotiviert ist, dass immer noch der Fehler mit der Wurmnavigation beim Garmin 310 XT drinnen ist und die Strecke teilweise nicht sichtbar ist. Aber das ist ein anderes Thema…

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