Beim zufälligen Lesen des Wikipedia Artikels zu den SRTM3 Daten ist mir eine kleine Fußnote aufgefallen:
“2009 wurde die Version 2 erneut überarbeitet und als Version 2.1 heraus gegeben”
Die Daten sollen auf Fehler korrigiert sein und genauere Höheninformationen beinhalten. Daraufhin habe ich meinen Server die neuen Daten abholen lassen (über 40 GB). Das hatte ein paar Stunden gedauert…
Bei dieser Gelegenheit habe ich mich nochmal intensiv mit diesem Thema beschäftigt und bin das Defizit angegangen, dass die STRM3 Daten ja zu den Pol-Regionen keine Höheninformationen beinhalten.

Quelle: Nasa Shuttle Radar Topography Mission
Alles in den rötlichen Bereichen ist also nicht vorhanden. Diese Lücke schließt das Projekt Viewfinder Panoramas von Jonathan de Ferranti aus England. Es sammelt auf seiner Webseite akribisch alle Daten, die die Nasa nicht liefern kann. Sie wurden aus topographischen Karten abgeleitet und in das Nasa-Format überführt. Ich habe meinen eigenen “GPSies Spider” alle diese Daten abholen lassen (zusätzlich kommen 15 GB hinzu).
In dem Schaubild von viewfinderpanoramas.org sind alle Regionen aufgeführt, die nun bei GPSies mit abgedeckt sind. Das wird die Norweger, Finnen, Schweden, Kanadier und Russen freuen, die jetzt ihre Tracks auch mit den Höhengrafiken ausgeliefert bekommen. Auch in den Alpenregionen und im Himalaja sind einige Verbesserungen zu erwarten.
Ihr könnt das Anzeigen der Höhen gerne mal selbst ausprobieren, indem ihr den Streckeneditor von GPSies öffnet. Führt einfach die Maus über einen beliebigen Punkt in der Karte und die Höhe über dem Mauszeiger wird eine Sekunde danach in der Box angezeigt. Ihr könnt auch einen Track erstellen (ohne zu speichern) und dann auf den Button “Höhendaten aktualisieren”. Dann wird die Chart berechnet und angezeigt. Alternativ könnt ihr die Daten auch unter Koordinaten finden anzeigen lassen.
Neue Aktivität: Packtier-Wandern
Letzte Woche bin ich über das Forum eselwelt.info angesprochen worden, ob ich nicht die Aktivität Packtier-Wandern mit aufnehmen kann. Ich schrieb einen nette Mail zurück, dass ich GPSies nicht zu unübersichtlich machen möchte.
Daraufhin kam von Albert, einem sehr engagierten Packtier-Wanderer eine ebenfalls nette Mail zurück, mit der er mich überzeugte, diese Aktivität einzubauen. Der ausschlaggebende Grund war, dass diese Transportmöglichkeit noch vor 200 Jahren die am weitesten verbreitetste war.
Außerdem ist diese neue Wanderart schon ein Trend in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann noch die Streckenart Saumpfad mit aufgenommen, sodass GPSies nun auch zum Archivieren dieser alten Wege benutzt werden kann.
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Ja, ihr habt richtig gelesen: GPSies hat nun 300.000 Strecken. Das ist eine ganze Menge. Ok, eigentlich muss man differenzieren, denn davon sind 226.000 für alle zugänglich – der Rest sind private, also nicht für jeden sichtbare Strecken. Trotzdem, für mich und meinen Server ist das egal :-). Die ersten Glückwunschtelegramme sind schon eingetroffen…
runner’s map – Karte für Laufveranstaltungen
Habt ihr schon einmal Urlaub gemacht und nach Laufveranstaltungen in der Nähe und zum richtigen Zeitpunkt gesucht? Ich schon, aber – gefunden habe ich bisher wenig. Denn ich musste bisher verschiedene Orte in der Urlaubsregion eintragen und dann bei den einschlägigen Lauf-Seiten oder mit Google suchen, ob es denn dort einen Lauf gibt. Das war sehr mühsam und führte oft nicht zu den erwarteten Ergebnissen.
Vor kurzem bin ich auf runner’s map – EURE Karte für Laufveranstaltungen gestoßen. Ich war ziemlich überrascht, dass dahinter ein alter Bekannter steckt, der Hennes vom Rande des Ruhrpotts. Der hat mich früher immer mit seinen Verbesserungsvorschlägen genervt, die ich dann noch umsetzen durfte – weil sie gut waren :-) . Und genau dieser Hennes hat dann zusammen mit dem Physik-Studenten Björn dieses tolle Projekt ins Leben gerufen. Björn durfte die Seite völlig alleine entwickeln, da Hennes zumindest davon keine Ahnung hat :) . Kaum gestartet, hatten die auch schon fast 2000 Lauf-Veranstaltungen in der Datenbank, meistens für Deutschland.
Wie funktioniert das?
Ganz einfach, die Region auf der Karte aussuchen, das Datum eingrenzen und auf Suchen klicken. Fertig ist die Laube.
Wer kann mitmachen?
Jeder! Und zwar sofort – ohne Registrierung und Anmeldung! Vorhandene Veranstaltungen können editiert und verbessert werden, ganz nach dem Prinzip eines Wikis. Wer einen Lauf in seiner Region kennt und ihn noch nicht mittels der Lauf-Veranstaltungs-Suche gefunden hat, kann ihn sofort eintragen.
Und die Strecken?
Ich wäre nicht der GPSies-Klaus, wenn ich da nicht sofort eine Partnerschaft riechen würde. Und so habe ich vorgeschlagen, dass Veranstaltungen auch mit einer GPSies Strecke verknüpft werden können. Bei 300.000 Strecken muss ich ja wohl nicht sagen, dass man da auch schnell bei GPSies findig wird und zur Veranstaltung auch eine GPS-Strecke findet. Kaum vorgeschlagen (helle Begeisterung auch im Hause runner’s map), war das auch schon umgesetzt – jetzt wird neben der Veranstaltung auch noch die Strecke in der Karte dargestellt. Die Schnelligkeit der Umsetzung erinnert mich an alte Zeiten :-)
Das Ganze soll dann später auch noch bidirektional laufen, also dass auch GPSies Kenntnis von den Veranstaltungen hat.
Ich denke (und hoffe insgeheim), dass dass es bald auch für andere Sportarten gibt…
Jedenfalls wünsche ich Hennes und Björn viel Erfolg! Das Potential dazu habt ihr!
Endlich! Die neue GPSies Android Version ist fertig. Ich hatte immer mal wieder an der neuen Version gebaut und hatte seit ein paar Monaten schon einen fast fertigen Prototypen in der Tasche. Der war natürlich noch nicht für die freie Wildbahn zugelassen, aber für mich als Entwickler, der die falschen Tasten gar nicht erst anklickt, sehr gut brauchbar. Die letzten beiden Wochen hatte ich mich dann intensiv durch gerungen, alles schön zu machen und für euch die neue Version in den Google Market einzustellen.
Welche Verbesserungen im Gegensatz zur ersten Version gibt es?
1. Zugriff auf den Datenbestand in Real-Time
Bei der ersten Version hatte ich mich noch nicht getraut, auf die Daten des Live-Systems zuzugreifen. Ich entschied mich, einen Backup-Server aufzusetzen, der jede Woche mit dem gesamten Datenbestand von GPSies betankt wird. Das ist nun Vergangenheit und dank Geo-Datenbank-Optimierungen nun nicht mehr notwendig. Der Zugriff der Android Geräte erfolgt nun in Echtzeit auf den Live-Bestand des Servers. Sobald eine Strecke hochgeladen wurde, dann erscheint sie sogleich in der Applikation.
2. Eingrenzung der Suche
Ab sofort kann nun nach bestimmten Kriterien gesucht werden. Dazu zählen die Aktivitäten (beispielsweise nur Wanderstrecken oder Fahrradtouren), die Suche nach Titel, Beschreibung und nach Benutzernamen.
3. Blättern der Suchergebnisse
Auch das ist jetzt möglich. Somit können alle bisher 220.000 öffentliche Strecken angezeigt werden. Man muss eben nur lange genug blättern ;-)
An dieser Stelle möchte ich noch auf eine weitere Android Applikation hinweisen, mittels der man Strecken aufzeichnen und direkt auf GPSies hochladen kann: Maverick
Insgesamt ein Grund mehr sich ein Smartphone mit diesem tollen Betriebsystem zu kaufen!
Hilfe – ich war Mister X
Ich muss euch noch von einem ganz besonderen Erlebnis berichten, das ich letzte Woche erfahren durfte. Kennt ihr noch das Spiel Scottland Yard? Das ist ein Brettspiel bzw. Spieleklassiker aus meiner Jugend. Da müssen Detektive den Mister X auf einem Spielfeld, das als Stadtplan dargestellt ist, zu Fuß, mit dem Taxi oder mit der U-Bahn jagen. Nun, dieses Spiel gibt es demnächst für das Smartphone (Android und iPhone). Ich hatte die Gelegenheit, den Prototypen bei dem Android Stammtisch in Berlin Mitte schon einmal zu spielen. Ich muss jetzt mal was loslassen:
ICH BIN VÖLLIG BEGEISTERT! Das ist genial!!! Das ist das Tollste, was ich in den letzten Jahren gespielt habe.
Uff, ich bin immer noch ganz außer mir… ihr merkt das schon, oder? Also, wir trafen uns in der c-base Raumstation und installierten die Software auf unseren Android Handys, die Schtief besorgt hatte. Kurze Absprachen, wie es funktioniert uns los ging es. Und das geht so:
Wir alle haben die Mister X Software auf unserem Handy installiert. Der Hauptteil der Software ist eine Google Maps Karte. Jeder Spieler ist dort als Spielfigur eingeblendet – jeder kann von jedem die Position auf dem realem Stadtplan sehen. Ein Spieler ist Mister X, dessen Position wird aber nur einmal in der Minute ermittelt. So, das war grob die Erklärung.
Es ging los. Ich war zwei mal Mister X und hatte 2 Minuten Zeit, mich innerhalb eines Radius von ein Kilometer vom c-base aus zu verstecken. Wenn ich es schaffe, 20 Minuten unerkannt zu bleiben, dann habe ich gewonnen.
Ich bin also mit meinem Handy in der Hand los gerannt wie ein Bekloppter, um mir einen möglichst großen Vorsprung zu verschaffen. Unterwegs konnte ich Gadget einsammeln, die auf meiner Karte sichtbar waren. Die liegen einfach so auf der Straße und wenn ich da durchrenne, landen die in meiner Gadget-Invertarliste. Ein Gadget kann zum Beispiel eine Zeitverlängerung (1 Minute länger unsichtbar bleiben) sein, eine Nebelbombe (den anderen eine weiße Karte bescheren) oder ein Magnet (die Karte der anderen auf den Kopf stellen) sein. Nach den 2 Minuten Vorsprung sah ich also, dass sich die anderen Spielfiguren auf mich zu bewegen. Ha, dachte ich, ich locke sie auf eine falsche Fährte. Da ich wusste, wann genau ich für dir anderen sichtbar bin, rannte ich 20 Meter in eine Straße hinein, um den anderen zu zeigen, dass ich wohl in dieser Richtung weiter renne. Das war gelogen! Hihi, drei sind darauf reingefallen. Also blieben noch zwei weitere Spieler übrig. Ich bin also am Ufer der Spree gleich in die entgegengesetzte Richtung gerannt. Mittlerweile war ich schon richtig naßgeschwitzt, denn ich hatte keine Laufsachen an. Egal, weiter. Komisch, eine Spielfigur hatte sich sehr schnell auf mich zu bewegt. Was ich nicht wusste, er nahm ein Taxi! Glücklicherweise sah er mich nicht, da das Ufer der Spree von der Straße abgesetzt und nicht einsehbar war und er raste vorbei. Da, plötzlich ein Schrei! Bin ich auf jemanden getreten? Nein, das war mein Handy. Aus meinem Handy kreischte plötzlich eine Frauenstimme. Das können mir die Gegenspieler senden, wenn sie mich in ihrer Nähe vermuten. Vorher mussten sie dazu das richtige Gadget auf der Straße finden. Uhaaa – war das unheimlich. Nachdem ich mich davon erholt hatte, sah ich schon einen Schatten ca. 100 Meter weiter in einer kleinen Gasse. Hatte er mich bemerkt? Egal – weiter rennen. Hm, nicht egal, denn ich war völlig außer Atem und am Ende meiner Kräfte. Meine wasserdichte Jacke, die Winterschuhe, ich fühlte mich plötzlich wie im Taucheranzug in einer Sauna. Ich entschied mich, ein kleines Risiko einzugehen und mich hinter einem Denkmal zu verstecken. Das wurde leider zu meinem Verhängnis, denn mein Verfolger, der mich schon vor ein paar Minuten bemerkt hatte, schnappte mich – ich war gefasst – game over!
Insgesamt haben wir drei mal gespielt. Zwei mal war ich Mister X und alle beiden male sie mich bekommen. Wenn ich das nächste mal Laufsachen anhabe, dann renne ich euch davon ;-)
Mein Fazit: das Teil ist heiß! Die Verbindung zwischen der Realität und dem Cyberspace ist irre! Strong buy! Top!
P.S. Wir hatten Glück, dass die Wachmannschaft der chinesischen Botschaft nicht auf uns geschossen hatten. 2 Stunden sind sind ein paar Verrückte mit Handys vor den Augen dauern um die chinesische Botschaft gerannt. Die haben sich sicherlich sehr gewundert ;-)
Danke an meine Mitspieler: Schtief, Dirk, Oliver, Mirko, Arne und alle anderen!
Hier der Track von Mister X als Google Earth Download (Mister X = schwarz)
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Buh, hier ist es aber still geworden… Es wird endlich mal wieder Zeit, euch mal über einige Neuigkeiten zu informieren.
Also, wo fange ich an. Hmm, vielleicht ganz am Anfang, noch im Spätsommer, mit dem GPSies Fahrrad der Fa. Daum Elektronik, das seit der Eurobike alle Strecken von GPSies per GSM Modul “over the air” in das Cockpit empfangen kann. Silver Surfer aufgepasst, das ist das erste GPS Fahrrad der Welt, das direkt mit GPSies verbunden ist und sogar einen unterstützenden Elektromotor an Bord hat.
Oder mit der neuen GPSies Welt-Kartensuche (Karte anzeigen lassen dann Häkchen setzen bei “Suche im aktuellen Kartenausschnitt”), die auf Schnelligkeit optimiert wurde und die Ergebnisse per Kartenausschnitt eingrenzen lässt.
Oder über die GPSies API, die jetzt um Faktor 10 schneller funktioniert?
Oder mit der Wanderstrecke um das AKW von Stromberg-Finsdorf (Serie auf Pro7), die auf GPSies erstellt wurde?
Oder mit der Lauf-Kreuzfahrt (besser wäre eigentlich “Kreuzlauf”) in der Karibik, an der ich im März teilnehmen werde (wer will noch mit? Dazu später mehr…)
Oder um meinen Garmin Forerunner 305, der mich bei der GPSies-Entwicklung von Anfang an begleitet hat und heute per Post Berlin verlassen hat. Ja, ich habe ihn verkauft…, meine Frau hat mich dazu dauernd angehalten. Ich habe ihn geliebt – und liebe ihn immer noch… Denise, du passt doch auf ihn auf, oder?
Oder ich berichte einfach über die Idee von gestern, die ganz spontan am Nachmittag kam und heute schon sichtbar ist. Dazu habe ich das Google Translator Toolkit ausprobiert und versucht zu verstehen und dann verstanden ;-)
Ich habe also dem Automatik-Übersetzung-Roboter genau optimierte Dateien zum Übersetzen zugesteuert. Danach habe ich die fertigen Dateien wieder heruntergeladen und in GPSies integriert. GPSies spricht nun neben den anderen Sprachen auch hebräisch, kroatisch, griechisch, japanisch, koreanisch, arabisch, türkisch, thailändisch, chinesisch und ungarisch. Damit sind jetzt 24 Sprachen verfügbar. Die Übersetzungen dieser automatisch übersetzten Sprachen stimmen zu etwa 80%. Besser als nichts!
Vorhin habe ich mal einen Benutzer aus Israel gebeten, die hebräische Übersetzung zu prüfen. Dabei kamen schon einige komische Sätze raus. Zum Beispiel wurde aus: “Diese Strecke ist privat und kann nur von mir angeschaut werden” nun vielmehr “Diese Strecke ist privat und kann nur mich sehen”. Hahaha, das ist doch total komisch, oder? Aber so herum kann man das natürlich auch sehen :-)
Ich habe schon wieder ein neues Spielzeug: den Garmin Forerunner 310XT. Diesmal hatte ich wirklich ein schlechtes Gewissen, weil ich ja schon das Vorgänger Modell Garmin Forerunner 305 besitze und damit mehr als zufrieden bin.
Auf die Idee hat mich Berlins Marathon Legende Hübi gebracht. Er fragte mich vor ein paar Wochen, wie er denn die Strecken vom 310XT auf GPSies bekommt. Da der 310XT nun kabellos per ANT-Technologie mit dem Rechner kommuniziert, konnte ich ihm die Frage auch nicht beantwortet. Ich wand mich an Garmin mit der Bitte, mir ein Testgerät zuzusenden. Die antworteten prompt und boten mir neben dem Testgerät an, das Gerät günstig zu erwerben. Bei einer strategisch günstigen Gelegenheit überredete ich meine Frau, meinen Technik-Zoo um ein weiteres Tierchen zu erweitern und so schlug ich zu.
Seit 3 Wochen besitze ich nun neben dem Forerunner 305 nun auch den Forerunner 310XT. Der erste Eindruck war ernüchternd, denn das Gerät piepste ohne Unterlass: Satellit gefunden, kein Satellit gefunden, Satellit gefunden, kein Satellit gefunden – aahhrrrgg. Also schaute ich gleich nach einem Firmware Upgrade und tatsächlich, gleich 2 Versionen wurden übersprungen und nach dem Upgrade funktionierte das Gerät tadellos.
Die Anbindung zu GPSies funktioniert genauso wie beim 305er. Sogar das Garmin Browser-PlugIn findet das Gerät gleich via Funkverbindung – eine angenehme Sache. Strecke ausgewählt und schwups ist sie hoch geladen. Ich habe alle Funktionalitäten im Bezug auf GPSies gechecked, alles in Ordnung – uff.
Vergleichstest
So, jetzt zum direkten Vergleich. Das ist natürlich nahe liegend, gerade für mich als GPS-Nerd ;-)
Bei dem Test habe ich mir beide Geräte an einen Arm angebunden, damit beide Geräte die gleichen Voraussetzungen haben. Ok, damit war ich schon eine kleine Attraktivität in Berlin – die meisten dachten aber zu Recht: was für ein Spinner ;-).

Die Startknöpfe habe ich synchron bedient und los ging es:
GPS-Fix
Garmin 310XT: ca. 10 Sekunden
Garmin 305: ca. 60 Sekunden
Genauigkeit
Der 310XT hat meistens eine um 1-2 Meter bessere Genauigkeit.
Geo-Koordinaten (11 km Strecke, siehe unten)
Garmin 310XT: 659
Garmin 305: 461
Höhen (GPS)
Der 310XT ist weniger volatil bei den Höhen (GPS), er schwankt nicht so stark wie sein Vorgänger. Die Sprünge sind etwas moderater und scheinen realistischer.
Höhenauswertung 310XT

Strecke: Garmin Forerunner 310XT – Berlin Mitte nach Steglitz
Höhendifferenz: 78 Meter (Höhe von 9 bis 87 Meter)
Gesamtanstieg: 120 Meter
Gesamtabstieg: 156 Meter
Höhenauswertung 305

Strecke: Garmin Forerunner 305 – Berlin Mitte nach Steglitz
Höhendifferenz: 124 Meter (Höhe von -7 bis 118 Meter)
Gesamtanstieg: 183 Meter
Gesamtabstieg: 223 Meter
Direkter Streckenvergleich
Jetzt komme ich zum direkten Vergleich. Die Bedingungen für beide Geräte waren die Gleichen. Gleiches Handgelenk, gleicher Zeitpunkt, gleiche Strecke. Ich habe beide Strecken bei GPSies.com hoch geladen. Sie können hier im Strecken-Vergleich Forerunner 305 vs. Forerunner 310XT angeschaut werden. Am besten ist es, wenn ihr das Satellitenbild auswählt und ganz nah reinzoomt. Die Strecken sind farblich unterschiedlich markiert. Die beiden Linien sind so nah beieinander, dass man nur bei einer sehr großen Zoom-Stufe einen Unterschied entdeckt. Diesen Test haben beide Geräte gleichermaßen bestanden! Top!
Fazit
Der Garmin Forerunner 305 für schlappe 170 EUR tut’s allemal. Der hohe Preis der 310XT (z. Zt. 375 EUR) im Gegensatz zum Funktionsaufwand ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Allerdings muss ich zugeben, dass der neue Textil-Pulsmesser-Brustgurt deutlich angenehmer zu tragen ist. Ein weiterer spürbarer Vorteil ist die GPS Genauigkeit und der schnelle GPS-Fix. Die weiteren Features, wie die drahtlose Anbindung zum Rechner, der animierte Menüwechsel, die Herz-Frequenz-Chart, die Wasserdichtheit bis 50 Meter – all das hatte ich bei dem Vorgänger zugegebenermaßen nicht vermisst.
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Es ist vollbracht, der alte Server kann in Ruhestand gehen. Dafür stehen seit gestern zwei neue Boliden am Start, die sich die Arbeit teilen und hoffentlich wenigstens mal für ein Jahr ausreichend sind. GPSies war gestern nur eine Stunde offline (Samstag, zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr). Mir fällt die Geschwindigkeit auf, mit der GPSies jetzt die Seiten ausliefert. Heute ist Sonntag und die Kisten sind flüssig am Start, das ist ein gutes Zeichen ;-) – Ade Wartezeiten…
Diesmal hatte ich professionelle Unterstützung von Kai Weber, bei dem ich mich an dieser Stelle mal ganz herzlich für seine hervorragende Leistung bedanken möchte. Er hat in mühevoller Kleinarbeit eine 50-Punkte-GPSies-ToDo-Liste Punkt für Punkt und ganz akribisch abgearbeitet und alles sehr meisterhaft durchgeführt. Danke Kai!!! Ich bin so froh, dass ich in diesem Projekt nicht mehr alleine bin und zumindest bei der Server-Administration entlastet bin.
Da der Umzug diesmal tagsüber stattgefunden hatte, wurden einige Domains, wie zum Beispiel www.gpsies.com erst sehr spät durch eure Internet Provider aktualisiert. Dafür konnten wir aber nichts ;-)
Wie angekündigt wird jetzt nur noch die www.gpsies.com-Domain bedient. Alle Domains wie gpsies.de oder www.gpsies.ch werden automatisch und intelligent umgeleitet. Intelligent deshalb, weil bei der Umleitung die Deeplinks berücksichtigt werden und somit alle iFrame Integrationen oder Links, die auf nicht gpsies.com Domains verweisen, trotzdem richtig bedient werden. Im Klartext: ihr müsst nichts ändern ;-)
Interview
Vor kurzem wurde ich von Nomsa vom Nestoria-Blog angesprochen, ob ich für ein Interview zum Thema Karten und GPS Community zur Verfügung stehe. Da sage ich natürlich nicht nein, das was dabei raus gekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.
Presse
Außerdem sind mal wieder einige Artikel über GPSies erschienen:
Achja, und schon wieder ein Artikel mit GPSies-Erwähnung in der Zeitschrift NATURFREUNDin
Kommentare [2]
Morgen (Samstag, 05.09.20209 ab 10:00 Uhr) früh ist es soweit, der alte Server wird vom Netz genommen. Anstatt des Alt-Systems, der “nur” ein AMD Athlon 64 X2 6000+ Dual Core mit 6GB RAM war, werden jetzt 2 Systeme für GPSies.com arbeiten. Die beiden neuen Systeme sind leistungsfähiger (Intel® Core™ i7-920 Quad-Core inkl. Hyper-Threading-Technologie mit je 8 GB RAM und sind mit einer Cross-Over-Verbindung zusammengeschlossen. So, jetzt kann das nächste Frühjahr kommen ;-)
Ich schätze, dass wir schon längst um 12:00 Uhr mit den Umzugsarbeiten fertig sind. Das neue System läuft stabil und wurde bereits auf Last, E-Mail Versand und alles andere getestet.
Neu ist, dass es zukünftig nur noch eine Domain geben wird: www.gpsies.com. Keine Angst, die alten Domains (.de, .at, .ch, .net) werden intelligent umgeleitet, auch mit Deeplinks – ihr müsst eure API Aufrufe oder iFrame Integrationen nicht anfassen. Die alten Domains werden behalten, aber immer sofort auf www.gpsies.com umgeleitet (hat was mit Google & Co. zu tun).
Wenn ich dann die DNS Einträge auf das neue System umschalte, dann muss nur noch euer Internet-Provider den neuen DNS Eintrag mitbekommen. Früher hatte das einen Tag gedauert, heute geht das wesentlich schneller. Es kann sein, dass ihr schon ein paar Minuten nach dem Umschalten auf die neuen Server geleitet werdet. Das ist aber von eurem Provider abhängig, da kann ich nichts mehr tun. In einigen seltenen Fällen wird es vorkommen, dass durch DNS-Caching die neuen DNS Einträge erst nach ein paar Tagen sichtbar werden.
So, dann drücke ich uns mal die Daumen, dass alles problemlos über die Bühne geht! Es werden keine Daten verloren gehen, das kann ich jetzt schon vorhersagen – keine Angst. Das Alt-System wird auch noch einen Monat laufen, bevor die Platte formatiert wird. Wir könnten also wieder zurück – wollen wir aber nicht :-).
Kommentare [1]
Mit den beiden Tainingsstrecken möchte ich den über 2.000 Sportlern, die sich gerade anlässlich der Leichtathletik WM in Berlin aufhalten, eine kleine Trainings-Hilfe geben. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich auf meinem frühmorgendlichen Arbeitsweg durch den Tiergarten radelte und die Koreaner, Jamaikaner und Schweden beobachtete, die durch den Tiergarten trabten.
Ich weiß, dass viele Athleten im Inter-Continental Berlin und im Adlon Berlin untergebracht sind. Für die Sportler habe ich exklusiv leicht einzuprägende Strecken entworfen, die man ausnahmsweise auch mal ohne GPS nachlaufen kann ;-):
GPSies wünscht auch Athleten viel Erfolg!
Reach out, reach out for the medal!
Ich bin ja so faul geworden. Vor einigen Monaten habe ich bestimmt einmal in der Woche gebloggt und jetzt – was soll ich sagen – fehlt mir einfach der richtige Kick es zu tun. Man kann aber auch sagen: ich bin faul geworden – aber das hatten wir eben schon.
So, jetzt aber mal… also, äh, ah ja…
GPSies ist IVW verpixelt und IVW ausgewiesen
Ab diesem Monat werden erstmalig die Zahlen von der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) ausgewiesen. Uff, hier macht eine Abkürzung tatsächlich Sinn…
Die Erfassung läuft schon seit Mai 2009 und man muss einige Prüfungen über sich ergehen lassen, bis die Zahlen nun auch auf der IVW Webseite dargestellt werden. Die IVW ist sozusagen eine Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, in eigenen Worten:
“Die IVW ist eine unabhängige Einrichtung, die von den Medienunternehmen, den Werbungtreibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen getragen wird. Ihr Zweck ist die Bereitstellung valider Daten für die Leistungskontrolle von Werbeträgern.”
Frei nach dem Motto, traue nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast … oder, wenn es doch ehrlich sein soll, der IVW. Schummeln ist nicht, die Zahlen die da stehen, stimmen. Ich selbst habe das überprüft und es deckt sich gewissermaßen auch mit meinen Google Analytics-Zahlen.
Worum geht es denn dabei?
Worum wohl, ums liebe Geld. Wer bei GPSies Werbung schaltet und für einen Zeitraum oder Anzeigen-Kontingent bezahlt, möchte natürlich auch die Gewissheit haben, dass das alles mit rechten Dingen zugeht und die versprochenen Zahlen also Verträge auch eingehalten werden. Und da man da ganz einfach schummeln könnte, gibt es die IVW, die diese Messungen vornimmt. Das kostet zwar eine Mark fünfzig, aber man kommt nur in den etwas besser gestellten Werbemarkt, wenn man die Zugriffs-Zahlen richtig fundieren kann. Und das kann GPSies jetzt.
Die Mediadaten von GPSies für den Monat Juli 2009:
Pageimpressions (Seitenaufrufe): 1.318.870
Besuche: 298.975
Eindeutige Besucher: ca. 90.000 (lt. ADTECH, Zahlen werden noch von der AGOF ausgewertet)
Das bedeutet, dass bei ca. 300.000 Besuchern etwa 4 Seiten pro Besuch aufgerufen wurden. Und die eindeutigen Besucher zeigen an, dass unter euch sehr viele “Wiederholungstäter” dabei sind, also Leute, die wiederkommen, im Schnitt pro Monat also 3 mal. Das ist doch schön ;-) – ich bekomme gerne Besuch.
Hilferuf nach Admin wurde erhört
Ab sofort bekomme ich Unterstützung von einem professionellen Admin: mein ehemaliger Kollege Kai hilft mir, den Laden am laufen zu halten. Am letzten Montag haben wir uns in Berlins nerdigsten Internetcafe getroffen: im St. Oberholz. Wir waren die einzigen, die sich noch analog unterhalten haben :-) und da haben wir es versiegelt: er ist der neue Admin. Nach dem 3. Bier haben wir gleich 2 neue Rechner bestellt und den Umzug geplant. Ende August soll das neue System stehen:
2 neue Rechner: Intel® Core™ i7-920 Quad-Core
inkl. Hyper-Threading-Technologie mit ja 8 GB Hauptspeicher
Beide Rechner sind intern sauschnell vernetzt. Somit ist GPSies endlich skalierbar. Wenn es klemmt, wird einfach ein neuer Rechner dazu gestellt.
Zur Zeit läuft GPSies nur auf einem Dual-Core mit 8 GB Hauptspeicher. Sonntags und Montags ist das System gnadenlos überlastet und ich bitte um Geduld – das wird bald der Vergangenheit angehören. Das ist dann der 5. Serverumzug seit 2006 und wird hoffentlich länger als ein halbes Jahr halten…
An dieser Stelle möchte ich mich auch mal für die vielen Hilfeangebote bedanken, die ich von euch bekommen habe. Insbesonders bei dem Branchenportal GoYellow, die mir eine hochprofessionelle Lösung zu ganz kleinem Preis vermittelt haben. Dass da oft nichts draus wurde, lag meistens an der weiten Distanz und dem daraus resultierenden persönlichen Nicht-Kennenlernen (zu kompliziert ausgedrückt?). Im Internet gibt es zwar keine Grenzen, aber man hat doch ein besseres Gefühl, wenn man den Partner wenigstens einmal persönlich getroffen hat.
Sneak Preview
Psst… GPSies hat bald eine neue BlackBerry Applikation – GPS Logger und Tracks auf Karten anzeigen… für Lau… weiteres hier… coming soon … psssttt
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Wer kennt das Problem nicht ;-)? Ich habe eine lange Wanderstrecke oder einen AlpenX, der aus 6.000 Punkten besteht und eine Länge von 300 Kilometern aufweist. Wie bekomme ich diesen Track nun auf mein Garmin? Wenn ich bei GPSies den Track mit MapSource oder dem Garmin Browser PlugIn übertrage, kommt immer die Meldung: “Track gekürzt”.
Hmm, ich kann das natürlich umgehen, indem ich bei GPSies die Download Optionen einblende und dann den Track auf genau 500 Punkte herunterrechnen lasse. Aber da gehen natürlich viele Detailinformationen verloren. Bei dem Beispiel von 6.000 Punkten sind das über 90%!
Taataa, es gibt eine Lösung! Mit einem Trick kann man einen Track (der sogenannte aber auch Track-Trick) mit bis zu 10.000 Punkten auf den Garmin eTrex bringen. Ich will nun mal kurz die Vorgehensweise beschreiben.
Teil 1: Vorbereitung
Zuerst müssen wir dem Garmin eTrex mitteilen, dass Tracks mit bis zu 10.000 Punkten erwünscht sind. Wichtig hierbei ist, dass das Gerät über eine relativ neue Firmware-Version verfügt. Das ist eine gute Gelegenheit, mal wieder ein Update durchzuführen.
Zurück zu den Track-Punkten:
So, das war der erste Teil, das Gerät ist nun auf eine hohe Anzahl von Track-Punkten vorbereitet. Nun wird es interessant.
Teil 2: Übertragung
Fertig! Was ist passiert? Wir haben das “ACTIVE LOG” überschrieben! Haha, juhu! Wer den Track jetzt erst mal sichern möchte, geht im Gerät auf Tracks und fixiert die Aufzeichnung (Track speichern). Jetzt kann man noch eine geeignete Farbe vergeben und das Häkcken “In Karte anzeigen” anklicken (vorher Track auswählen). Fertig ist die Laube!
Der Trick ist nicht neu, aber ich wollte den auch mal aufschreiben. Ich bekomme doch hin und wieder “Beschwerdemails”, dass der Track auf dem Garmin gekürzt wurde :-).
Es gibt noch eine Alternative, da wird der Track als transparentes Bild in der Karte also in die IMG mit eingebunden. Das hat den Nachteil, dass so kein Trackback möglich ist. Naja, ist auch ein wenig komplizierter. Wer jedoch beispielsweise um Australien wandern möchte, der kommt daran nicht vorbei :-)
Über 200.000 Tracks
Übrigens, gestern Nacht wurde die 200.000 Tracks-Marke geknackt (mit privaten)! Jetzt sind es schon wieder 1.000 mehr, ich komme kaum hinterher zu bloggen…
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