Die Nadel im Heuhaufen: Touren Empfehlungen

28 August 15 von Klaus Bechtold

Hilfe, ich verreise und suche die schönen Strecken in der Region. Nur – wie finde ich schnell mit einem Klick die geeignetsten?

Tja, das ist wirklich ein Problem. GPSies hat sehr viele Strecken, zurzeit ca. 3,2 Millionen. In den touristischen Regionen, wie z.B. den Alpen, gibt es Ballungen, die es sehr schwer machen, die schönsten bzw. “besten” Strecken ausfindig zu machen.

GPSies hebt sich zwar durch eine restriktive Doublettenerkennung von den reinen Trainingsportalen wie Garmin Connect, Strava oder Runtastic ab, bei denen die Benutzer immer wieder auf den gleichen Strecken trainieren, dennoch gibt es regionale Ansammlungen, die es schwer machen, da noch durchzublicken.

Seit ein paar Wochen experimentiere ich an einer Methode, wie man zu den “besten” Strecken kommt. Anhand einer Art “künstlichen Intelligenz” sollen, durch Eingrenzungen der Region und Auswahl der Aktivität (z.B. Rennrad oder Wandern), die Top-Touren angezeigt werden. Apropos Top-Touren, natürlich fallen viele sehr gute Strecken durch das Raster, die in irgendeinem Punkt meinen “empirischen” Vorgehen nicht gerecht werden. Dies bitte ich schon mal im Vorfeld zu verzeihen ;-)

Als Parameter verwende ich erst einmal die Aktivität selbst, die ich bei angemeldeten Benutzern aus dem Profil entnehme. Nehmen wir beispielsweise eine Fahrradtour. Das Gros der Tourenfahrer möchte Strecken zwischen 15 und 75 Kilometer fahren, für den Rennradfahrer sind jedoch Strecken zwischen 30 und 120 Kilometer interessant. Das sind jedoch reine Annahmen, die ich mir ausgedacht habe.

Weitere Parameter sind: wie ist die technische Qualität (Verhältnis Anzahl der Punkte zur Streckenlänge), Anzahl der Downloads, wie oft wurde die Strecke angezeigt, wurde die Strecke (positiv) bewertet, hat sie eine Beschreibung (der Autor hat sich bemüht), wurde sie bebildert, wie “alt” ist die Strecke, wie viele Höhenmeter gibt es (nur Mountainbike) und so weiter. Es ist nicht alles perfekt und ich muss ein wenig lernen und anpassen, aber es ist immerhin schon mal brauchbar.


Jetzt neu: Touren Empfehlungen bei GPSies


Wem diese Ergebnisse dennoch zu ungenau sind, der kann natürlich die reguläre Touren-Suche verenden. Meine Intention mit dieser Möglichkeit ist, dass man nur mit einem Klick zu brauchbaren Touren-Vorschlägen kommt.


Zum Schluss ein Beispiel für deine Region

Hier das Widget, das ihr in eure Homepage einbinden könnt.

Die Erkennung eures Standorts erfolgt über eure IP-Adresse. Falls das nicht funktioniert, bitte anderen Ausschnitt wählen.

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GPSies in neuem Outfit

24 Juni 15 von Klaus Bechtold

Es ist vollbracht: nach fast 2 Jahren Vorbereitung, von der Idee bis zu den Entwürfen, der Technologieauswahl und der Umsetzung ist ab heute der “Facelift” von GPSies live!

Während einer Testphase von einigen Monaten sammelten wir erste Erfahrungen. Wir, das sind Attila Pinter (CSS/JS/HTML), Max Hentschel (Layout und Konzeption) und ich. Die Resonanz zum modernen und hellen Layout war sehr positiv und wir sind sehr gespannt, wie ihr darauf reagiert.

Wozu das Ganze? Ich habe mich doch sooo daran gewöhnt…

Der Umbau zu einer neuen Version war längst überfällt und notwendig. Hier sind einige der Gründe:

  • Übersichtlicher: Funktionen aufräumt und neu anordnet
  • Bedienung für mobilen Geräten angepasst
  • Inhaltsbereiche erweitert (z.B. Startseite)
  • Erweiterbarkeit der Anwendung vereinfacht

Wo ist denn die GPSies-Kuh?

Einige von euch werden die GPSies-Kuh vermissen. Tatsächlich wurde sie zugunsten des schmaleren Kopfbereichs geopfert. Nach einigen Protesten der Beta-Tester hat sie der Designer Max dann doch wieder auf die Weide geführt und jetzt wiederkäut sie friedlich im Fußbereich der Seite.

Ich will aber nicht umstellen!

Wer noch mit der alten Oberfläche weiterarbeiten möchte, kann sie weiterhin benutzen. Dazu kann jederzeit oben im Kopfbereich hin- und her geschaltet werden (siehe “Zurück zur klassischen Ansicht” bzw. “Wechsle zur neuen Version”). Der Parallelbetrieb ist noch mindestens bis zum Jahreswechsel 2015/2016 garantiert.

Was ist neu?

Eigentlich hat sich die Funktionalität nicht so viel geändert. Das Garmin Communicator PlugIn ist auf der Strecke geblieben und wurde nicht mehr in die neue Version übernommen. Dafür hat die neue Version jetzt einen PDF Druck für registrierte Benutzer, der den gesamten Streckenverlauf auf einem DIN A4 Blatt darstellt. Weiterhin wurden die Suchmöglichkeiten erweitert und übersichtlicher gestaltet.

Und jetzt?

Tja, have fun! Nutzt das neue GPSies und ihr werdet euch schnell daran gewöhnen. Das Backend ist das gleiche wie vorher, deshalb wird es in der Bearbeitungsgeschwindigkeit keinen Unterschied geben. Falls ihr konstruktive Kritik äußern wollt, dann bitte über das GPSies Forum.

Btw., jetzt mit Loadbalancer: GPSies ist schneller geworden

Durch den unermüdlichen Einsatz vom Admin Kai konnten wir die Server Struktur umstellen. Jetzt läuft ein Loadbalancer, der die vielen Anfragen auf drei Frontendserver verteilt. Der nächste Sommer kann kommen!


Endlich fertig! Das neue GPSies!


Ein früher Entwurf, der wieder verworfen wurde…


Längst überfällig! Der alte “look”! Aber – man hat sich ja soo daran gewöhnt…

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Ade Satellitenkarten: Nokia-HERE-Karten leider nicht mehr verfügbar

4 Februar 15 von Klaus Bechtold

Am Sonntagabend entspannte ich mich gerade bei einem Spielfilm (nein, kein Tatort), als mein mobiler Begleiter (ja, das ist schon eine Krankheit) sich mal wieder mit einer Mail meldete. Sie kam von Nokia HERE (“donotreply”) mit dem Betreff: Transaction Usage Notification.

Dort las ich:

… you’ve used 50% of your monthly platform transaction quota…
Total Monthly Transaction Limit: 100000
Total Monthly Transactions Used: 51643.333333333

Genau 10 Minuten später bekam ich erneut eine Mail:

…you’ve used 75% of your monthly platform transaction quota…
Total Monthly Transaction Limit: 100000
Total Monthly Transactions Used: 76077.2666666667

Und nochmal 7 Minuten später:

…you’ve used 95% of your monthly platform transaction quota…
Total Monthly Transaction Limit: 100000
Total Monthly Transactions Used: 95076.1333333334

Spätestens jetzt wusste ich, dass es vorbei mit meiner gemütlichen Sonntagabendunterhaltung ist. Ich raste (an den verwunderten Blicken meiner Frau und den Kindern vorbei) einen Stock höher zum Rechner, startete meine IDE und baute sämtliche Nokia Karten aus. 5 Minuten später aktualisierte GPSies.com und GPSies war “Nokia”-frei – hatte also keine Satellitenkarten mehr.

Kurz danach meldete mich mit meinem Nokia HERE Entwicklerkonto an, fand eine Preisliste und siehe da: Nokia’s ehemals kostenlose Kartennutzung wurde auf einmal kostenpflichtig. Sie hatten mein kostenloses Konto mir nichts, dir nichts schon vor einiger Zeit automatisch in eine 3-monatige Testphase (Start Ende Oktober 2014) umgewandelt. Diese war nun abgelaufen, doch leider habe ich von Nokia keine Mail erhalten.

Ein vorsichtiger Blick in die Preisliste schaffte Klarheit:

100.000 monatliche Transaktionen sind kostenlos
150.000 monatliche Transaktionen kosten 49 €
275.000 monatliche Transaktionen kosten 99 €
700.000 monatliche Transaktionen kosten 299 €
2.000.000 monatliche Transaktionen kosten 999 €

Die Preise gelten aber nur, wenn man vorher diese Mengen bucht. Ansonsten wird nach Verbrauch abgerechnet (0.001€ / Transaktion).

Eine Transaktion, soweit ich das richtig beurteile, “wiegt” 15 Kartenkacheln (engl. Tiles). Je nach euren Bildschirmgrößen sind das pro GPSies-Strecke mal mehr oder weniger. Nokia geht davon aus, dass eine Strecke im Satellitenmodus im Durchschnitt 15 Kartenkacheln entsprechen (entspricht einer Transaktion). Was bei sehr kleinen Bildschirmen (z.B. Smartphones) ja noch stimmen mag. Ich rechne aber generell mit 5 Transaktionen pro Kartenansicht. Wenn ein Nutzer die Karte zoomt oder verschiebt, dann werden weitere Kacheln angefordert und somit neue Transaktionen gezählt.

Nokia führt eine Statistik mit, an der ich genau die Anzahl der Requests ablesen und daraus die Transaktionen berechnen kann (1 Transaktion = Anzahl Requests/ 15). Nun, was glaubt ihr? Reichen die 100.000 kostenlosen Transaktionen pro Monat? Leider nicht, sie reichen bei GPSies.com gerade mal für 2-3 Tage. Dann ist das monatliche Kontingent erschöpft. Laut der Statistik hat GPSies in den ruhigen Wintermonaten ca. 35.000 Transaktion pro Tag, das sind etwa eine Million Transaktionen pro Monat. Ich rechne, dass es im Frühjahr bzw. Sommer etwa zwei Millionen Transaktionen im Monat sein werden.

Jetzt nehme ich mal die Preisliste, rechne hoch und komme auf ca. 1.000€ pro Monat, die ich für die Nokia-Satellitenkarten bezahlen müsste. Das kann ich mir leider nicht leisten, sorry! Der Betrieb von GPSies wird größtenteils durch die Werbung und Spenden finanziert und soll kostenlos bleiben. Die 1.000€ an Nokia müsste ich jedoch aus eigener Tasche bezahlen.

Nokia geht damit einen Schritt, den bisher fast alle Kartenanbieter gegangen sind (bis auf MapQuest): sie wollen endlich Geld verdienen. Erst fangen sie damit an, die “Guten” vorzuspielen und locken Entwickler damit, kostenlos und unlimitiert Karten einzubinden. Dann kommt irgendwann der Hammer und so weiter.

Ich habe das jetzt schon mit Google erlebt, mit Yahoo, Cloudmade und Microsoft. Naja, jetzt eben auch Nokia. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn gerade die Satellitenkarten mit den hohen Detailinformationen sind nicht gerade leichtgewichtig, was den Datentransfer betrifft. Aber schade finde ich es trotzdem.

Ich hoffe nur, dass ich nach Ablauf der Testphase am letzten Sonntag nicht für ein paar Stunden bezahlen muss. Da Nokia mein Konto einfach so überführt hat, haben sie weder Anschrift noch Zahlungsinformationen und ich hoffe, dass keine Rechnung per E-Mail kommt. Komischerweise zeigt mir die Nokia Statistik immer noch jeden Tag ca. 2.000 Transaktionen an, die nach dem Ausbau abgerufen werden. Wahrscheinlich bedient sich hier einer mit meinem Lizenzschlüssel. Oder sie zählen falsch ;-)

Als Alternative habe ich erst einmal OpenAerialMap integriert, die aber kaum ins Detail gehen und sehr grob sind.

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Strecken übertragen an betagte Garmin Forerunner und Edge

5 Dezember 14 von Klaus Bechtold

Die Garmin Forerunner 205/305/310XT für Läufer und im Radbereich die Edge Serie 205/305 sind trotz ihres betagten Alters immer noch sehr oft in Gebrauch. Das liegt daran, dass einerseits die Geräte zum Ende des Produktzyklus massenhaft und vor allem sehr preisgünstig angeboten wurden. Andererseits hat sich zu den neuen Produkten nicht so viel verändert, um einen Ersatz eines Nachfolgeprodukts zu rechtfertigen.

Wer solch ein Gerät besitzt, der fragt sich vielleicht (und sehr oft auch mich), wie man denn Strecken von diesen “alt”-Geräten ausliest (zum Darstellen der Strecke auf GPSies) oder zum Nachlaufen bzw. -fahren an das Gerät sendet. Garmin hat ja eigentlich dafür ein tolles Browser-PlugIn entwickelt, das die Kommunikation sehr einfach direkt vom und zum Browser realisiert.

Die neueren Geräte von Garmin (z.B. Forerunner 910XT, Fenix, Edge 800) stellen sich dieser Problematik nicht, da hier der Zugriff über die Einbindung als Computer-Laufwerk realisiert wird (einfach mittels Dateimanager beschreib- und lesbar). Auch andere Outdoor GPS Geräte von Garmin (Etrex, Oregon, Monterra, Montana, usw.) benötigen das PlugIn nicht, da der Zugriff ebenfalls über Dateimanager möglich ist. Dieser Artikel nimmt also diese Geräte aus der Betrachtung heraus.

Im Laufe der letzten Jahre und der wachsenden Forderungen nach mehr Sicherheit, kommen die Browser-PlugIns immer mehr in Verruf, denn sie stellen große Sicherheitslücken dar. Das Garmin Communicator PlugIn kommuniziert direkt über einen eigenen Gerätetreiber vom Betriebssystem aus mit dem Gerät. Das bedeutet, dass dem PlugIn sehr viele Berechtigungen auf den Computern eingeräumt werden müssen. Und das wiederum treib Hacker an, sich auch mal sportlich zu betätigen ;-)

Aufgrund des gesteigerten Sensibilität der Verbraucher in Sicherheitsaspekten werden diese Art von PlugIns von den Browserherstellern (Mozilla, Microsoft, Apple, Google usw.) nicht mehr so lässig integriert. Die Nutzer werden darauf hingewiesen, dass die PlugIns gefährlich sind und das System möglicherweise dadurch gefährdet wird. Manche Browser sperren von Hause aus erst einmal die Kommunikation der PlugIns, sodass sie nicht oder nur eingeschränkt funktionieren.

Garmin hat das erkannt und hat seit dem Jahre 2011 das Garmin Communicator PlugIn nicht mehr weiter entwickelt – lohnt sich nicht mehr. Das PlugIn wurde übrigens ab 2007 entwickelt und GPSies.com war die erste Website der Welt, die das PlugIn integriert hat (siehe auch Garmin Developer Blog und GPSies Blog, Juni 2007).

Die Software funktioniert zwar noch in vielen Browsern und man kann sie auch noch installieren, aber ich bekomme immer mehr Mails von Benutzern, dass sie nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen führt. Was ist einfacher, als mir eine Mail zu senden und sich bei mir zu beschweren und die Fehlerbehebung zu fordern ;-) . Was aber viele nicht wissen – ich kann den Fehler aus besagten Gründen ja gar nicht beheben – deshalb dieser Artikel. Es wäre natürlich toll, wenn Garmin sich dieses Problems und der Kundenbetreuung annehmen würde, aber ich kann auch verstehen, dass sie lieber in die Zukunft schauen und neue Produkte verkaufen wollen, die diese Problematik nicht mehr haben.

Wer also mit dem Garmin Communicator PlugIn nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen kommt, dem möchte ich hier einen Weg aufzeichnen, der auch zum Erfolg führt. Ich möchte aber nicht, dass ich so zum Ersatz des Garmin Supports werde und möchte gleich darf hinweisen, dass ich keine individuelle Hilfestellung geben kann. Der Hintergrund ist, dass ich keine Zeit dafür habe und außerdem Garmin mich nicht dafür bezahlt. Bitte bei Probleme den Garmin Support kontaktieren.

Gleich vorweg, ich habe nicht alle Lösungsmöglichkeiten ausprobiert und meine Rückschlüsse könnten auch falsch sein. Zum Beispiel habe ich Stunden mit dem Programm Garmin Express gespielt und versucht, damit sinnvoll einen Austausch der Daten zu gewährleisten. Ich bin kläglich gescheitert und erst als ich das Programm deinstalliert hatte, kam ich weiter.

Die Lösung, die zum Ziel führt, ist die älteste zugleich. Vor dem Garmin Communicator PlugIn war die Kommunikation nur mit dem Garmin Trainingscenter möglich. Glücklicherweise bietet Garmin diese Software zum freien Download an.

Geräte mit ANT+ (z.B. Forerunner 310XT) benötigen einen ANT+ Treiber, Geräte mit USB (z.B. Forerunner 305) einen USB Treiber. Hier die Download-Links:

Garmin Traingscenter
Garmin Traingscenter mit ANT+ (notwendig, wenn über ANT-Stick kommuniziert wird, z.B. FR 310XT)
Garmin USB Treiber

Nach der Installation des Trainingscenters und des entsprechenden Treibers muss das Gerät noch bekannt gemacht werden. Ich habe leider kein Handbuch auf der Webseite von Garmin gefunden, aber wer damit nicht zurecht kommt, denn bitte ich, den Garmin Support zu kontaktieren (bitte nicht mich ;-) ).

Das Datei-Format, mittels dem man zwischen GPSies und dem Garmin Trainingscenter die Daten austauscht, ist Garmin Course TCX (Dateiendung .TCX). Ganz alte Geräte (z.B. Forerunner 301) müssen Garmin Course CRS (.CRS) verwenden.

Übertragen einer Strecke von GPSies.com ins Gerät

1. Strecke als TCX herunterladen
2. Strecke in Garmin Trainingscenter importieren (Datei —> In aktuelles Benutzerkonto importieren —> Strecken…)
3. Datei auswählen, die von GPSies heruntergeladen wurde
4. Gerät verbinden (USB oder ANT+)
5. Datei an Gerät senden (Datei —> An Gerät senden…)

Übertragen einer Strecke vom Gerät zu GPSies.com

1. Gerät verbinden (USB oder ANT+)
2. In Trainingscenter Strecke empfangen (Datei —> Von Gerät empfangen)
3. Strecke anklicken
4. Datei an Gerät senden (Datei —> An Gerät senden…)

Bei ANT+ kann die Übertragung leider sehr lange dauern. Wenn man noch nie oder schon lange keine Übertragung mehr gemacht hat, dann dauert diese schon mal bis zu 1-2 Stunden. Das hat mich oft sehr geärgert, denn wenn man mal schnell eine Strecke übertragen und gleich loslaufen möchte, dann wartet man oft sehr lange. Oft breche ich die Übertragung dann einfach ab und laufe frustriert ohne Strecke los ;-)

Da sind die mit USB-Kabel angeschlossenen Gerät deutlich im Vorteil, denn über Kabel können ganz andere Geschwindigkeiten erreicht werden.

Wer gerne mal eine Strecke mit dem Garmin Forerunner nachlaufen möchte, der kann sich einen mittels dieser Anleitung informieren.

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Abstieg vom Pico del Teide, dem höchsten Berg Spaniens - ein Familienausflug

1 November 14 von Klaus Bechtold

Auch ein GPSies benötigt mal ein paar Tage Erholung von den Millionen Strecken. Und erst recht die Familie. Im diesjährigen Herbsturlaub packten wir die Badehose und die Wanderschuhe ein und flogen nach Teneriffa.

Unsere “home base” war das Wanderhotel Luz del Mar im Nordwesten der Insel, das von den Berghängen des Teno-Gebirges umgeben und ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Das Besondere am Nordwesten ist die Abgeschiedenheit vom Massentourismus, der sich im Süden der Insel austobt – darauf hatte ich überhaupt keine Lust.

Meine beiden Kindern wollte ich das Wandern schmackhaft machen. Meine Tochter (12 J.) bekommt schon beim Hören des “W”-Wortes Pickel. Was tun? Ja genau, eine spektakuläre Wanderung muss her. Teneriffa ist ja eigentlich der Inbegriff dafür. Wo sonst in der Welt findet man auf engsten Raum so unterschiedliche Klimazonen und atemberaubende Landschaften? Ein Blick nach oben inspirierte mich, um den höchsten Berg Spaniens als Ziel auszuwählen: den Pico del Teide (3.718 m).

Frage an die Familie: Aufstieg oder Abstieg? Abstieg – na klaro! Klingt entspannter (ist es aber nicht). Mit einer Seilbahn fuhren wir auf 3.555 Meter über Null. Bis zum Gipfel kamen wir leider nicht, denn dazu benötigt man eine Sondergenehmigung, die man monatelang im Voraus beantragt haben muss. Nichtsdestoweniger sind 3.555 Meter ja auch schon ziemlich hoch.

Die Strecke war schnell erstellt. Ein Blick in die Streckendatenbank von GPSies und schwups hatte ich eine Strecke geplant: Teide Abstieg.


Strecke mit Abkürzung, nicht zum Nachwandern geeignet

Den Kindern wurde nun bewusst, dass ich die Seilbahn ohne Rückfahrt gebucht hatte. Das Gejammer war groß und die Argumentationskünste der beiden fast schon überzeugend. Nun ja, ich musste zugeben, dass es da oben mit 5 Grad Celsius im Vergleich zu den 30 Grad da unten schon etwas ungemütlich war, zumal da oben richtig Wind ist. Trotzdem sind die Landschaft und die Aussicht überwältigend. Um auch einen Blick auf den Nachbarkrater Pico Viejo zu werfen, starteten wir die Wanderung um den den Berg links herum, also entgegen des geplanten Abstiegs. Unterwegs dorthin entdeckten wir zur Bergseite eine schwefelfarbige Stelle, an der heiße Luft entwich.

Soweit so gut. Wir begannen mit dem Abstieg. Ein Mitarbeiter der Seilbahn rief mich zurück, als wir auf dem Sendero 7 nach unten starten wollten. Die Kinder schöpften Hoffnung. Der Mitarbeiter wollte nur sicher gehen, ob wir uns der Anstrengung bewusst sind. Der Weg besteht aus unbehauenen Steinen, die man am besten hüpfend erreicht. Die Richtung war klar: nach unten. Als es unterwegs noch zu schneien anfing, konnte man eigentlich von Stimmung nicht mehr sprechen. Außer bei mir und bei meiner Frau war jegliches Lächeln von den Gesichtern verschwunden.

Nun begannen die Probleme mit der Höhe. Ich dachte zuerst an Meuterei und Simulation, aber auch meine Frau kämpfte mit Übelkeit. Es wurde immer schlimmer und etwa 300 Höhenmeter tiefer erreichten wir die Schutzhütte Refugio de Altavista (3.260 Meter). Nach kurzem Aufwärmen in der Hütte folgten unzählige Serpentinen, ein lang gestrecktes Ginsterfeld und endlich – man sah es schon von weitem: eine Hangverflachung mit riesigen, runden Felsblöcken, die Estancia de los Ingleses. Ein herrliches Plätzchen zum Ausruhen mit Blick auf die Teide-Eier, die sich nur noch ein paar hundert Meter unter uns befanden.

Die Höhenkrankheit insbesondere bei meiner Tochter wurde immer stärker. Immerhin waren wir noch auf ca. 3.000 Meter. Ich begann, einen Plan B auszuarbeiten, um schnellstmöglich wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen. Das doofe war, dass es eigentlich keinen gab. Eigentlich, denn ich entdeckte auf OpenStreetMap einen “Sendero El Ilegal”. Man muss kein Spanisch können, um diesen Namen zu deuten.

Das Wort Abkürzung bewirkte auch bei meinem Sohn (15 J.) eine merkliche Aufmunterung und Hoffnung, auf ein schnelles Ende. Einmal ausgesprochen, gab es kein zurück mehr. Meine “für und wieder”-Bedenken wurden überhört und wir mussten einfach diesen Weg gehen.

Am Anfang war auch dieser Weg atemberaubend. Er sah eigentlich gar nicht so anders aus als die normalen Wege und man konnte ihn eigentlich nicht von ihnen unterscheiden – dafür war er zu ausgetreten. Kein Schild wies darauf hin, dass es sich hier um “keinen” Weg handelt. Dennoch hatte ich ein ungutes Gefühl. Wir mussten ja noch eine Distanz von 1.500 Metern Luftlinie zurücklegen und hatten noch 500 Höhenmeter abwärts zu bewältigen. Meine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr und der Weg ging direkt nach unten. Eigentlich war es kein Weg mehr, denn jeder Schritt musste geklettert werden. Es gab kaum mal ein Wegstück, das normal begangen werden konnte und meine größte Sorge war, dass sich jemand verletzt. Um umzukehren waren wir schon zu weit fortgeschritten und eine Alternative war nicht in Sicht. Also Augen zu und durch…

Geschafft – wir hatten den Weg ohne Verletzungen überstanden. Die Wanderung war eine Erfahrung für alle Beteiligten. Ich habe mir überlegt, ob man die Abkürzung “Sendero El Ilegal” zur Talstation der Seilbahn nicht besser aus OpenStreetMap entfernen sollte, sodass keiner auf die Idee kommt, diesen Weg zu gehen. Er macht wirklich keinen Spaß und ist zudem sehr gefährlich.

Meinen Kindern hat die Wanderung dennoch Spaß gemacht, denn das hat mein Sohn später am Pool zugegeben. Es ist ein Unterschied, ob man in Youtube oder im Fernsehen Filme darüber sieht oder man selbst dabei ist. Ich denke, dass die beiden unser kleines Abenteuer niemals vergessen werden.


           Erholung am Hotelpool Luz del Mar

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfehle ich, die geführten Wanderungen vom Hotel Luz del Mar ausgehend mit Wikinger Reisen zu buchen. Diese sind professionell vorbereitet und werden von erfahrenen Wanderführern geleitet.

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Ankündigung: GPSies für Android überarbeitet

7 Oktober 14 von Klaus Bechtold

Als ich im Jahr 2008 die GPSies App für Android entwickelte, hatten die meisten von euch noch ein Handy in der Tasche und dachten, Android sei ein Nasenspray oder zumindest der Bruder von R2D2. Mittlerweile kennt jeder Android und die meisten von euch nutzen das Betriebssystem im Smartphone.

Ich gebe zu, die alte Android Version von GPSies ist schwer zu bedienen und auch der Funktionsumfang hält sich in Grenzen, denn man kann nur Strecken suchen und anschauen. Ich hatte mir damals den Kopf darüber zerbrochen und versucht, die Handhabung so einfach wie möglich zu halten. Doch ich hatte keinerlei Erfahrung in diesem Bereich. Wie auch, denn das Genre App-Entwicklung für Android war vor 6 Jahren wirklich für alle “Neuland”.

Letztes Jahr beschloss ich, meine Android Kenntnisse aufzufrischen. Ich besuchte einen Android Workshop auf der MobileTechCon in Berlin, der von open knowledge aus Oldenburg geleitet wurde. Den Vortrag hielt Lars Röwekamp, der sich im Pausengespräch als begeisterter Radfahrer und Läufer entpuppte. Wir kamen so rein zufällig ;-) auf GPSies zu sprechen und er bot mir an, dass open knowledge die Entwicklung der neuen Android App übernehmen könnte.


Als dann noch Torsten Mohrbach, ein Freund, von Berlin nach Oldenburg umzog und ausgerechnet als Projektleiter und Scrum-Coach bei open knowledge eine Anstellung annahm, nahm das Projekt Form an.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat FALKE Ergonomic Sport System die Patentschaft für die Entwicklung von GPSies+ für iPhone übernommen. Da die iPhone App ein großer Erfolg wurde und mittlerweile die Android Smartphones an Bedeutung und Verbreitung zugenommen haben, sprach mich die Marketingabteilung von FALKE Anfang 2014 auf die Weiterentwicklung der Android Version an. Deren Initiative zusammen mit der Übernahme des Großteils der Kosten ist es zu verdanken, dass ich diesen Artikel schreiben darf – an dieser Stelle: herzlichen Dank!

Alles passte. Ich vermittelte zwischen FALKE und open knowledge und wir trafen uns Anfang 2014 in Schmallenberg (Sauerland), dem Firmensitz von FALKE. Wir wurden uns einig und open knowledge schloss sich als Sponsor mit dem Versprechen an, das Projekt zum Selbstkostenpreis zu realisieren.

Ihr glaubt gar nicht, wie viel Zeit so eine App Entwicklung verschlingt. Die Mitarbeiter von open knowledge sind Profis und bestanden auf einem professionellem Design, das dann von dem Berliner Designer Björn Hansen realisiert wurde. Weiterhin war eine schlüssige Benutzerführung wichtig, deren Basis ich zusammen mit Markus Dölle (UX und Konzeption) in unzähligen Abendstunden im Café Butter (Prenzlauer Berg, Berlin) erarbeitet habe. Während der Entwicklung wurde diese Aufgabe jedoch immer mehr von open knowledge übernommen. Vielen Dank auch an Max Hentschel, der bei dieser Gelegenheit gleich mal alle Aktivitäten-Icons von GPSies überarbeitet hat.

An dieser Stelle möchte ich noch die Entwickler Pierre Liebsch und Stanislav Babachanov erwähnen, die sich sehr engagiert in die Entwicklung eingebracht haben. Pierre musste oftmals etwas gebremst werden, weil er einfach nicht davon lassen konnte ;-)

Am Ende darf das dann alles noch ausprobiert werden. Nebenbei, bei solchen GPS Apps kann man wenig simulieren – diese Art muss draußen im Freien intensiv getestet werden, damit auf schlechte GPS Bedingungen oder Mobilfunkausfälle eingegangen werden kann.

Die App ist noch nicht im Google Play Store. Sie ist noch “im Ofen” und muss noch ein wenig garen. Voraussichtlich wird sie im Oktober die alte Version ersetzen und automatisch auf euren Smartphones landen – natürlich kostenlos! Da kein Stein auf dem alten blieb, wird sie sich komplett neu anfühlen und ihr werdet nichts wiedererkennen.

Also, was kann die App?

- Strecken suchen und auf der Karte darstellen
- Strecken mit Merkzettel synchronisieren
- Neu: Strecken aufzeichnen und zu GPSies hochladen
- Neu: Live Tracking während der Aufzeichnung
- Neu: Strecken Empfehlungen erhalten
- Neu: Strecken via Social Plugins sharen
- Neu: Darstellung neben Google auch auf Karten von OpenStreetMap
- Neu: Karten-Overlays von Waymarked Trails (Rad und Wandern), Seezeichen von OpenSeaMap und Hillshading von HikeBikeMap.org

Wer will, kann die App schon ausprobieren und sich an unserem GPSies für Android Beta-Test beteiligen.

P.S.: ich lese jetzt schon eure die Kommentare mit Rufen nach Navigation und Offline-Maps. Bitte habt Geduld – diese Version ist eine gute Basis und ist ausbaufähig. Das hängt in erster Linie auch von der Finanzierung ab und wir diskutieren Modelle, wie wir den Knoten lösen können – stay tuned!

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GPSies zur Zeit ohne Werbung?

2 Juli 14 von Klaus Bechtold

Der eine oder andere wird sich wundern, dass bei GPSies zur Zeit etwas fehlt. Hm, was ist es nur? Das Layout? Eine andere Schriftart? Andere Farben? Alles falsch! GPSies läuft zur Zeit ohne Werbung!

Allerdings ist das nicht freiwillig, denn die Aufsicht von Google-Adsense hat GPSies gesperrt. Was alle nicht wissen ist, dass ich unbedingt die Einnahmen der Werbung benötige, um den Betrieb zu finanzieren. Ich weiß, das ist nicht so interessant ;-) aber die Serverfarm (mittlerweile 10 Server) und der Admin wollen ja auch bezahlt werden. Ich kann euch zwar meine Freizeit schenken (GPSies ist nur mein Hobby usw.), aber auch ich stoße an meine Grenzen (Server und Dienstleistungen gibt es nicht überall umsonst).

Also, was ist passiert? Es liegt an anstößigen Benutzerbildern. Google hat zwei Benutzerbilder angemeckert, dass sie gegen deren Richtlinien verstoßen. Ich habe natürlich innerhalb von Minuten reagiert und die Benutzerbilder gesperrt. Sie zeigten Bilder von Frauen (rückseitig), die ihren Po zeigten. Sie waren nicht unbekleidet, aber doch in gewisser Weise anzüglich. Ich will jetzt keine Partei ergreifen und keinen Kommentar dazu abgeben, aber man merkt deutlich, dass Google ein amerikanisches Unternehmen ist. Ich traue mich aber nicht, euch diese beiden Bilder zu zeigen.

Jedenfalls habe ich reagiert und sofort alle Benutzerbilder deaktiviert. Über Nacht habe ich ein Freigabesystem entwickelt, das mir jetzt alle Benutzerbilder zur Durchsicht anzeigt. Jetzt geht es erst mal darum, eure Bilder freizugeben. Dass wird noch ein paar Tage dauern, dafür bitte ich um euer Verständnis. Zum Glück konnte ich meine beiden Kinder zur Aufbesserung ihres Taschengeldes dafür begeistern. In Zukunft müssen alle Benutzerbilder nach dem Hochladen (auch dem erneuten) immer von mir freigegeben werden.

Ich hoffe, dass Google die Werbung bald wieder anschaltet und GPSies wieder auf Sendung geht. Das kann meine Haushaltskasse nur ein paar Tage durchstehen ;-)

So, und jetzt wisst ihr Bescheid! Geniest noch ein paar Tage Werbebefreiung – viel Spaß damit!

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Update iPhone GPSies+

14 Juni 14 von Klaus Bechtold

Endlich! Das Update Version 2.5 ist im Store! Die Entwicklung hat sich etwas hingezogen, doch jetzt sind wir sehr stolz, dass wir das Release endlich geschafft haben.

Es hat sich viel getan, vor allen Dingen “unter der Motorhaube”, einiges auch an der Oberfläche. Hier die neuen Funktionen der Version 2.5 im Überblick:

- Unterstützung von iOS 6 und 7 (optimiert auf Bildschirmgrößen)
- Optimierung der Akkulaufzeit
- Intelligentere Streckenaufzeichnung
- Satellitenkarte powered by Nokia.HERE
- App-Design auf iOS 7 Look&Feel gehoben
- Zoom-Buttons für die Bedienung der App mit einer Hand
- neue Online-Hilfe mit FAQ

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich bei dem Entwickler Kai Widmann und dem Projektleiter Florian Clauss der Berliner Internetagentur mediaworx berlin AG bedanken. Und natürlich bei FALKE Ergonomic Sport System, ohne deren Sponsoring diese App nicht möglich wäre.

Jetzt spreche ich es doch an: eigentlich wollte ich Offline-Maps anbieten. Die Funktion ist auch im Update eingebaut, ist jedoch per Schalter deaktiviert. Der Hintergrund der Deaktivierung ist, dass die Aufbereitung der Offline Maps und alles was dazugehört (ständiges Erzeugen der Kartenkacheln, Bereitstellen des Servers, Problematik mit großen Datenmengen, Verwaltung auf dem Gerät, Wartung, Support, …) zu aufwändig ist und ich es zeitlich und finanziell nicht hin bekomme. Jetzt lese ich schon eure Kommentare: ich zahle dafür auch z.B. 5-10 EUR für einen In-App-Kauf. Ich sage euch, das reicht bei weitem nicht. Das Thema ist für die derzeitige GPSies.com Konstellation eine Nummer zu groß. Ich möchte jedoch nicht ausschließen, dass es doch mal Offline-Maps geben wird, aber zur Zeit geht es leider nicht.

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Alpha-Version: Live Tracking mit GPSies und Backitude (Android)

8 März 14 von Klaus Bechtold

Oh je, jetzt handle ich mir bestimmt viel Diskussionen (mangelnder Datenschutz, fehlende Anleitungen, nur in Englisch, noch nicht mit iPhone möglich) ein. Ich weiß das und mache es trotzdem:

GPSies hat seit ein paar Wochen ein Live Tracking!

Vorbemerkung: diese Version ist noch im Alpha-Stadium. Das bedeutet, dass die Software zwar bereits funktioniert, aber noch sehr ungeschliffen ist, was die Bedienung und den Datenschutz betrifft. Aber wer will und wer es kapiert ;-), der kann einfach mitmachen!

Was braucht man zum Mitmachen?

Zur Zeit können nur Benutzer mit einem Android Smartphone mitspielen. Und das nur mit der kostenlosen Live Tracking App Backitude.


Backitude GPS Location Tracker
Kostenlos: Live Tracking App Backitude

Wie funktioniert es?

Man installiert die Backitude App und überträgt die Einstellungen von GPSies (bitte vorher anmelden). Die Einstellungen sind auf den Benutzer zugeschnitten und enthalten alle Daten. Man muss nur noch den Startknopf betätigen (“Enable Backitude” in der App).

Es wird alle 10 Sekunden ein Punkt aufgezeichnet, der von der Backitude App an den GPSies Server übertragen wird. Die Aufzeichnung ist auf einen geringen Akkuverbrauch optimiert. Auch die Datenmenge, die an den Server übertragen wird, ist sehr gering. Ich brauche für einen Halbmarathon unter 1 MB an Datenvolumen (na klar laufe ich den unter 2 Stunden ;-) ).

Ein Live Tracking ist nach mindestens 6 Stunden Inaktivität automatisch beendet. Die Strecke wird dann automatisch für alle unsichtbar und wandert ins Archiv des Benutzers. Das Archiv kann nur der Benutzer selbst anschauen. Dort ist auch ein Download als GPX Datei möglich. Man kann eine Strecke auch löschen oder vorher schon archivieren. Dann verschwindet die Strecke für die Öffentlichkeit.

Das Live Tracking ist auf Akkulaufzeit optimiert. Das bedeutet, dass die Lokalisierung nicht 100% genau ist. Die Genauigkeit wird in farbigen Kreisen angezeigt. Ein Kreis bedeutet einen Punkt und der Radius beschreibt die Genauigkeit in Metern.

Wozu?

Anwendungsfälle gibt es genug. Damit kann beispielsweise dein Zuhause gebliebener Partner sehen, wann deine Rennradrunde beendet ist. Oder man kann schauen, ob der Wanderreiter sich noch bewegt, oder ob man sich schon Sorgen machen muss. Da auch ein Bezug zu einer Strecke hergestellt werden kann, kann man ganz gut einschätzen, wo sich der Läufer gerade befindet. Es gibt noch viele Ideen in meinem Kopf, die aber in dieser Phase noch nicht veröffentlicht werden. Stay tuned!

Datenschutz?

Keiner! Das ist in der Alpha-Version noch nicht berücksichtigt. Wer etwas dagegen hat, dass seine Position allen Benutzern von GPSies öffentlich gemacht wird, bitte nicht benutzen!

Aber – nach mindestens 6 Stunden Inaktivität ist die Strecke wieder unsichtbar. Man ist also nur zum Zeitpunkt der Aufzeichnung und noch ein paar Stunden danach sichtbar. Es ist natürlich geplant, die Positionen keinem oder nur einem kleinen Personenkreis zugänglich zu machen.

Beschreibung nur in Pidgin English?

Ja, tut mir Leid. Die Beschreibung gibt es bisher nur in “meinen” Englisch. Der Hintergrund ist, dass ich auch die internationalen Freunde von GPSies gleich mit einfangen möchte, sich an dem Aplha-Test zu beteiligen. Später wird natürlich alles übersetzt werden.

Warum kein iPhone? Was ist mit den GPSies Apps?

Weil ich leider noch keine Software gefunden habe, die etwas ähnliches macht. iPhone Entwickler unter euch können jedoch gerne eine App schreiben, um das Live tracking auf GPSies abzubilden. Es ist sehr einfach und es gibt eine Dokumentierte API (bitte bei mir melden). Die nativen GPSies Apps (iPhone und Android) werden diese Funktion später auch bekommen.

Wie kann ich einen Bezug zu einer Strecke herstellen?

Man kann ein Live Tracking auch mit einer Strecke verknüpfen. Dann wird diese transparent auf der Karte dargestellt. Der einfachste Weg geht über “meine Strecken” mit Klick auf “live tracking (with Backitude)”.

Weitere Entwicklungen?

Ständig! Jeden Tag gibt es etwas Neues :-)

Eine Bitte zum Schluss…

Ihr wisst vielleicht, dass GPSies nur meine Hobbyseite ist. Ich habe einen 40h Job als Software-Entwickler und außerdem noch eine Familie. Bitte schimpft nicht zu sehr, wenn das bei euch nicht klappt oder ihr es nicht versteht. Ich habe leider so wenig Zeit, dass ich mit der Entwicklung und Pflege von GPSies schon kaum hinterher komme. Wenn ich dann noch lange Anleitungen schreiben oder Mails beantworten muss, komme ich zu gar nichts mehr. Bitte seid nachsichtig und probiert es erst mal selbst aus. Im GPSies-Support-Forum kann auch darüber diskutiert werden. Ich habe mich trotz der Alpha-Version schon entschieden, damit online zu gehen.

So, have fun! Und begrüßt mit mir den Frühling!

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GPSies Mobile überarbeitet - jetzt responsiv!

25 Januar 14 von Klaus Bechtold

Jetzt wird es aber mal wieder Zeit. Ihr denkt bestimmt, dass ich mich im Winter ausruhe und auf der faulen Haut liege. Weit gefehlt! Ha! Ich habe eigentlich zwei Neuigkeiten für euch. Heute möchte ich aber nur mal über eine berichten:

Überarbeitung der Seiten für mobile Geräte m.gpsies.com

Der Fachmann wird es gleich entdecken, dahinter steckt das Frontend Framework von Twitter Bootstrap.

Dank der einfach verständlichen Dokumentation und der schon vorhandenen Funktionen, lässt sich innerhalb kürzester Zeit eine bereits bestehende Website überarbeiten. Das Layout ist responsiv und passt sich an alle Begebenheiten eurer Geräte an, egal ob iPhone, Android, Nokia, Blackberry oder die restlichen Zootiere.

Das Ergebnis seht ihr hier:

Bei dieser Gelegenheit habe ich mal ein paar Fehler entdeckt und ausgemerzt. Und zusätzlich habe ich eine neue Fullscreen-Funktion eingesetzt. Die Erkennung der mobilen Geräte erfolgt automatisch. Das Layout wird im Zuge des großen Relaunches von GPSies im Sommer nochmal überarbeitet.

Link zu GPSies für Smartphones

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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